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Spezialtiefbau

7 Meter tief: Spezialtiefbau schafft Raum für die Energiewende

Forbach , / Spezialtiefbau

Die Arbeiten am Rudolf-Fettweis-Werk (RFW) in Forbach schreiten planmäßig voran. Nach dem erfolgreichen Durchschlag des Hauptstollens Mitte September durch den PORR Tunnelbau arbeitet der PORR Spezialtiefbau parallel am Auslaufbauwerk an der Wehranlage Niederdruckwehr. Hier entsteht eine neue Verbindung zwischen dem bestehenden Ausgleichsbecken und dem unterirdischen Kavernenwasserspeicher. Das Auslaufbauwerk wird mit einem Dammtafelverschluss sowie einer Rechenreinigungsanlage ausgestattet.

Bild zeigt einen Fluss. Rechts unten sieht man eine Ramme des Spezialtiefbaus.
© PORR
Die Arbeiten am Rudolf-Fettweis-Werk (RFW) in Forbach schreiten planmäßig voran.

Die vorbereitenden Arbeiten begannen bereits im August mit der Herstellung einer Voreinschnittswand für den späteren Durchschlag vom Hauptstollen in Richtung Ausgleichsbecken. Direkt davor entsteht nun eine rund 7 Meter tiefe Baugrube, die der PORR Spezialtiefbau realisiert. Sie wird durch eine überschnittene Bohrpfahlwand mit einem Durchmesser von 120 cm gesichert und mit 28 temporären Litzenankern sowie 4 Dauerankern rückverankert. Die bis zu 14 Meter langen Bohrpfähle werden mit einer Drehbohranlage eingebracht. Für höchste Präzision sorgt eine eigens gefertigte Bohrschablone.

Kurze Wege und hohe Qualität

Bauleiter Maximilian Mohn betont: „Der Transportbeton wird im eigenen Mischwerk hergestellt – kurze Wege, weniger Emissionen, maximale Effizienz. Zur Qualitätssicherung prüfen wir den Frischbeton kontinuierlich und testen Betonwürfel auf Druckfestigkeit.“

Mit dem Umbau des historischen Wasserkraftwerks Forbach zu einem modernen Pumpspeicherkraftwerk setzt PORR ein klares Zeichen für die Energiewende. Im Auftrag der EnBW entstehen komplexe Tunnel- und Hohlraumbauten, die überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen effizient speichern und bei Bedarf schnell bereitstellen. PORR verantwortet Los 2 „Baugewerke“ – darunter der bergmännische Vortrieb für Kavernen und Stollen, der Rohbau der Kraftwerkskaverne, zwei Druckschächte sowie Spezialtiefbauarbeiten. Bis zur geplanten Inbetriebnahme 2027 werden rund 450.000 m³ Felsmaterial aus dem Gestein gesprengt und ausgebrochen.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de