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Spezialtiefbau

Datteln-Hamm-Kanal bekommt neue Ufermauern

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Der Ausbau des Datteln-Hamm-Kanals schreitet voran. Seit Oktober 2023 sind die Tiefbauarbeiten für die Querschnitts- und Wendebeckenerweiterung auf dem Teilabschnitt Los 6 West in vollem Gange. Die Sicherung der Spundwände mit Dauerlitzenankern hat die beauftragte ARGE an die Düsseldorfer Niederlassung des PORR Spezialtiefbau übertragen.

Bild zeigt den Dattel-Hamm-Kanal. Man sieht das Logo der PORR und im Hintergrund das Einbauen der Dauer-Litzenanker
© PORR
<p>Das Ausbaulos 6 befindet sich im Stadt- und Hafengebiet Hamm.</p>

Zukünftig auch für große Schiffe und Schubverbände befahrbar 

Seit 1914 verbindet der Datteln-Hamm-Kanal das östliche Ruhrgebiet mit dem westdeutschen Kanalnetz. Um für Großmotorgüterschiffe bis 135 Metern Länge sowie Schubverbände bis 186,5 Metern Länge befahrbar zu sein, wird er auf seiner Weststrecke, beginnend am Abzweig vom Dortmund-Ems-Kanal in Datteln bis zum Stadthafen Hamm, seit einigen Jahren verbreitert und vertieft. 

Die gesamte Strecke wurde in 18 Ausbaulose unterteilt. Das Los 6 West umfasst eine rund 1,1 Kilometer lange Teilstrecke im Stadt- und Hafengebiet Hamm. Dabei werden die vorhandenen Ufermauer sowie die alte Böschung durch ein rückversetztes und rückverankertes Spundwandufer ersetzt. Um die erforderliche Wassertiefe herzustellen, wird die Kanalsohle abgebaggert und gesichert. Am Südufer entsteht außerdem eine vergrößerte Wendestelle für die Schiffe.

Knowhow und Erfahrung sind der Qualitätsgarant

Der herausfordernde Baugrund besteht aus kiesig-schluffigen Sanden in wechselnder Mächtigkeit. Darunter befindet sich Tonmergel. Durch seine individuelle Anpassungen an verschiedenste Baugrundverhältnisse eignete sich der Dauerlitzenanker besonders gut. Die Rückverankerung wird am Nordufer mit 421 bis zu 30,5 Metern langen Ankern und am Südufer mit 125 bis zu 26 Meter langen Ankern ausgeführt.

Ein Erddamm am Nordufer begrenzt den Platz, so dass die Bohrungen für einen Großteil der Anker mit einem Bohrbagger unter Flur ausgeführt werden. Am Südufer werden die Anker mit einem Standardankerbohrgerät teilweise vom Ufer und teilweise von einem schwimmenden Ponton aus hergestellt.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de