In der Sellerstraße 17 in Berlin geht es Schlag auf Schlag
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Aller guten Dinge sind 17: Am 17. Mai 2024 um 10:10 wurde das letzte Betonfertigteil an der Fassade des Hochbauprojekts Sellerstraße 17 termingerecht montiert. Die filigranen, vorgehängten Architekturbetonteile sind das prägende Gestaltungselement des modernen Bürohochhauses mit Dachterrasse in der 3. und 4. Etage, das die PORR Hochbau Region Ost als Generalunternehmerin errichtet.
<p>Insgesamt 437 bis zu 7,8 Meter breite Architekturbeton-Fertigteile zieren die Fassade.</p>
Insgesamt 437 bis zu 7,8 Meter breite Architekturbeton-Fertigteile, gefertigt in der Geithner Betonmanufaktur im brandenburgischen Joachimsthal, zieren die Fassade. Jedes Regelelement hat ein Gewicht von 3,85 Tonnen, das schwerste wiegt sogar 5,1 Tonnen. Rund 7,5 Monate dauerte die Montage, bei der die verschiedensten Montagehilfsmittel wie Mastkletterbühnen, Teleskoparbeits- und Scherenbühnen zum Einsatz kamen.
Um die Termine präzise einzuhalten, setzt das Team bei der Ausführung auf die Taktplanung nach LEAN. Dabei wird das Bauprojekt in Arbeitseinheiten eingeteilt, die Länge der einzelnen Produktionsschritte definiert und festgelegt, in welcher Personalstärke und welcher Zeit sie erledigt werden. Ergänzend dazu kommt das Last Planner System zum Einsatz.
Ein Beispiel für verantwortungsvolles und nachhaltiges Bauen
So beispielhaft wie der ursprüngliche Entwurf des Architekturbüros Heide & Von Beckerath ist auch das ganzheitliche ESG-Konzept. Die PORR-Tochter pde Integrale Planung begleitet die LEED-Zertifizierung in Gold. Darüber hinaus wird die Zertifizierung nach dem WELL Building Standard Gold sowie WiredScore Gold angestrebt. Erstere bewertet den positiven Einfluss, den das Gebäude auf den Komfort, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer nimmt. WiredScore gewährleistet dem Gebäude eine sichere, schnelle und störungsfreie Datenverbindung.