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Spezialtiefbau

Komplette Klaviatur des Spezialtiefbaus fĂŒr GebĂ€udeensemble TIDE in der HafenCity

/ Spezialtiefbau / Presseinformation

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts der Projektpartner ECE, UBS Digital Art Museum, Studierendenwerk Hamburg sowie Harmonia Immobilien entsteht im Quartier ElbbrĂŒcken das nachhaltige Mixed-Use-GebĂ€udeensemble TIDE mit Miet- und Eigentumswohnungen, Studierendenwohnungen, Kita, Gewerbe und Kultur. FĂŒr den ersten von zwei Bauabschnitten verantwortete die PORR Spezialtiefbau Niederlassung Seevetal in ARGE mit E.K.W. Erd- und Straßenbau die Herstellung der kompletten Baugrube mit Wasserhaltung, GrĂŒndungsarbeiten sowie Erdaushub. Die AusfĂŒhrungsplanungen fĂŒr Verbau und PfahlgrĂŒndung wurden von PORR Spezialtiefbau Planung erstellt.

Bild zeigt das Baufeld des Spezialtiefbaus fĂŒr GebĂ€udeensemble TIDE; man sieht vor und hinter dem GebĂ€ude die Elbe.
© PORR
<p>Das Baufeld des Spezialtiefbaus fĂŒr GebĂ€udeensemble TIDE im MĂ€rz 2023.</p>

Im ersten Bauabschnitt werden 10.000 m2 von insgesamt 15.000 m2 GrundstĂŒcksflĂ€che bebaut

Vor den eigentlichen Spezialtiefbauarbeiten erfolgte eine aufwĂ€ndige Baufeldfreimachung. Unter anderem mussten Fundamente, PfĂ€hle sowie eine Spundwand abgebrochen und entsorgt werden. Insgesamt stellte das Seevetaler Team rund 1.550 mÂČ zweifach rĂŒckverankerte TrĂ€gerbohlwĂ€nde, 850 mÂČ Spritzbeton-Ausfachung, 10.800 m temporĂ€re Verpressanker, 400 mÂČ gepresste und rĂŒckverankerte SpundwĂ€nde, 1.148 TeilverdrĂ€ngungsbohrpfĂ€hle fĂŒr die TiefgrĂŒndung sowie 130 m rĂŒckverankerte Bohrpfahlwand zum Petersenkai am Baakenhafen her. Letzteres erforderte besondere Sorgfalt, da MikropfĂ€hle zur RĂŒckverankerung der Kaimauern in das Baufeld ragen und die Gefahr von Kollisionen bestand. Weitere Arbeiten umfassten die hĂ€ndische Unterfangung eines tiefgegrĂŒndeten NachbargebĂ€udes sowie den Aushub und die Entsorgung von rund 65.000 mÂł Boden durch den Arge-Partner.

Grundwasserstand ist tidenabhÀngig

Kultureller Anziehungspunkt im TIDE wird Europas grĂ¶ĂŸtes, teilweise unterirdisches Museum fĂŒr digitale Kunst mit einer BGF von bis zu 6.500 m2. Über den bis 10 Meter hohen AusstellungsrĂ€umen werden ca. 10.100 mÂČ WohnflĂ€che  fĂŒr Studierende und Auszubildende auf dem Baufeld 115 errichtet.  Auf dem benachbarten Baufeld 113 entsteht ein weiterer Wohnturm, der mit einem mĂ€anderförmigen Block aus zwei einzelnen HĂ€usern durch einen Sockel verbunden ist. Eines haben alle GebĂ€ude gemeinsam: einen spektakulĂ€ren Blick aufs Wasser. Die NĂ€he zum Wasser ist es auch, die Spezialtiefbauarbeiten in der HafenCity zu einer Herausforderung machen. „Bei der Wasserhaltung mussten wir den aufgrund des Tidenhubs der Elbe schwankenden Grundwasserpegel berĂŒcksichtigen“, erklĂ€rt Niederlassungsleiter Karl Thöne.

„Alles aus einer Hand“ garantiert Terminsicherheit und hohe QualitĂ€t

Auch bei diesem Projekt punktete der PORR Spezialtiefbau mit allen Leistungen aus einer Hand. Die Arbeiten wurden effizienter und ohne unnötige Schnittstellenverluste ausgefĂŒhrt. Dennoch blieb die Koordination von sechs verschiedenen Gewerken, die gleichzeitig in der Baugrube im Einsatz sind, bei aller Erfahrung eine Herausforderung. Hinzu kamen hohe Anforderungen an den Emissionsschutz. Das Einvibrieren und Einrammen von Tragelementen sind in der HafenCity ausgeschlossen. Daher wurden die BohltrĂ€ger in vorgebohrte Löcher eingestellt, um Vibrationen und ErschĂŒtterungen auszuschließen und die Anwohnerinnen und Anwohner vor unnötigem LĂ€rm zu schĂŒtzen.

Die fertige Baugrube fĂŒr den ersten Abschnitt wurde Anfang 2024 ĂŒbergeben und die HochbaukrĂ€ne sind aufgestellt. Nun kann der Bau in Höhe beginnen.

FĂŒr RĂŒckfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de