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Verkehrswegebau

Neuauftrag für Sanierung von Vorfeldflächen am Flughafen Düsseldorf

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Der Flughafen Düsseldorf hat die PORR Niederlassung Münster/Dortmund mit Sanierungsarbeiten auf dem Vorfeld beauftragt. Seit März 2024 werden im ersten Bauabschnitt (BA1) 7.300 m2 Betonflächen der Abstellpositionen B05 – B08 grundhaft erneuert sowie die Asphaltierung einer 550 m² großen Parkfläche ausgeführt. Ab Mitte des Jahres folgen im zweiten Bauabschnitt (BA2) die Erneuerung von 23.750 m² der Rollbahn P4. In beiden Bauabschnitten werden die alten Entwässerungsanlagen und Kabeltrassen durch Neuanlagen ersetzt. Das Ende der Bauarbeiten ist für April 2025 geplant.

Blick auf eine aufgebrochene Asphaltfläche. Im Hintergrund sind ein blaues Flugzeug und ein Bagger zu erkennen.
© PORR
<p>Bei Bauarbeiten im Sicherheitsbereich eines Flughafens sind präzise Planung und enge Koordination mit dem Flughafenmanagement, dem Flugbetrieb und Drittgewerken entscheidend, um die Terminsicherheit und Qualität zu gewährleisten.</p>

Extrem hohe Anforderungen an Termintreue, Projektplanung und Qualitätssicherung

„Aus vergangenen Projekten wissen wir, dass Bauarbeiten im Sicherheitsbereich eines Flughafens eine minutiöse Planung von Schichteinsätzen und Logistik sowie eine perfekte Qualitätssicherung erfordern. Wir nutzen daher auch beim aktuellen Auftrag die Expertise unseres hauseigenen Baustofflabors sowie unserer Tochterfirma CMG Baulogistik“, erklärt Niederlassungsleiter Jan Berghaus.

Da Roll- und Abstellbereiche im Bereich der Baustelle zeitweise gesperrt werden, müssen die Arbeiten eng mit dem Flughafenmanagment, dem Flugbetrieb und Drittgewerken abgestimmt werden. „Terminsicherheit und Sorgfalt sind unerlässlich, um die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs sicherzustellen“, fährt Berghaus fort.

Teile des Abbruchmaterials werden wiederverwendet

Die Sanierungsarbeiten werden im nordwestlichen Vorfeldbereich des Flugsteigs B, also in unmittelbarer Nähe des Terminals, bei permanentem Flugbetrieb sowie querendem Flugzeugrollverkehr ausgeführt. Der Großteil der Arbeiten erfolgt tagsüber. Der Einbau der Betonschicht, der hydraulisch gebundenen Tragschichten (HGT) sowie der neuen Asphaltflächen entlang der Betriebsstraße finden überwiegend in Nachtarbeit statt. Zum einen muss der Betrieb auf der Terminalstraße gewährleistet sein, zum anderen befinden sich die Baufelder teilweise im Bereich freigegebener Rollbahnen.

Im ersten Schritt wird im BA1 die vorhandene Fläche bestehend aus Beton, Asphalt, HGT sowie ungebundener Schichten vollständig zurückgebaut. Beton und HGT-Material werden teilweise vor Ort auf der Baustelleneinrichtung zerkleinert, zwischengelagert und als Bodenaustauschmaterial für BA2 verwendet. Auch beim Rückbau der Flächen im BA2 wird ein Teil des Betonabbruchs für den Einbau in die HGT-Schicht verwendet. Die anschließende Grundsanierung erfolgt überwiegend in Vorfeldqualität. Der 1,20 Meter dicke Standard-Betonoberbau in Düsseldorf besteht aus 40 cm Betondecke, je 20 cm hydraulisch gebundener Tragschicht 0/32 und Schottertragschicht 0/45 sowie 40 cm Frostschutzschicht 0/45. Bei Bedarf wird nicht tragfähiger Boden ausgetauscht.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de