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One-Stop-Prinzip der PORR fĂŒr Auftraggeber
Planungssicherheit und Effizienz durch integrierte Lösungen

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Mit dem One-Stop-Prinzip zeigt PORR in Deutschland, wie integriertes Bauen zu maximaler Planungs- und Kostensicherheit fĂŒhrt. Von der modellbasierten Planung ĂŒber Spezialtief- und Hochbau bis hin zur ganzheitlichen TGA: Alle Leistungen kommen aus einer Hand – von der ersten Idee bis zur SchlĂŒsselĂŒbergabe.

Auf dem Bild ist eine Luftaufnahme eines modernen, blockartigen Wohn- und GeschĂ€ftsquartiers in einer stĂ€dtischen Umgebung zu sehen. Im Vordergrund dominiert ein großer GebĂ€udekomplex mit mehreren Innenhöfen, der nahezu einen ganzen Straßenblock einnimmt. Die GebĂ€ude sind mehrgeschossig (etwa fĂŒnf bis sieben Etagen), mit hellen Fassaden in Beige‑ und Cremetönen. Viele Wohnungen verfĂŒgen ĂŒber Balkone, die regelmĂ€ĂŸig angeordnet sind und der Architektur eine klare, rhythmische Struktur geben. Die FlachdĂ€cher sind teilweise begrĂŒnt.
© PORR
Mixed-Use-Quartier SchĂŒtzengarten, Dresden

Factbox


  Best Practice TGA im One‑Stop‑Prinzip der PORR:

  • FrĂŒhzeitige Systemintegration: Energie‑ und Technikkonzepte werden bereits in der Vorplanung mit Architektur und Tragwerk abgestimmt.
  • Digitale Modellierung: Nutzung von BIM fĂŒr kollisionsfreie Planung, effiziente Mengenermittlung und verlĂ€ssliche Terminplanung.
  • ESG‑orientierte Lösungen: Einsatz energieeffizienter Systeme, erneuerbarer Energien und intelligenter GebĂ€udetechnik.
  • Ganzheitliche Lebenszyklusbetrachtung: Fokus auf niedrigen Energieverbrauch, wartungsoptimierte Systeme und kosteneffizienten GebĂ€udebetrieb.

Doch worin liegt der konkrete Mehrwert fĂŒr den Auftraggeber? Wie praxisnah ist das Konzept? Das Versprechen "One-Stop" mag die Bauwirtschaft nicht revolutionieren, bietet Auftraggebern jedoch spĂŒrbare Vorteile: maximale Planungs- und Kostensicherheit.

Ein Ansprechpartner und ein Vertrag = klare Prozesse und mehr Effizienz

Am Beispiel der Assetklasse Mixed-Use demonstriert PORR, wie sĂ€mtliche Bauphasen – von der Idee ĂŒber Planung und AusfĂŒhrung bis zur schlĂŒsselfertigen Übergabe – unter einem Dach gebĂŒndelt werden. Ein zentraler Ansprechpartner und ein einziger Vertrag sorgen fĂŒr klare AblĂ€ufe, sparen Zeit und reduzieren den Abstimmungsaufwand erheblich. 

Wie sich dieses integrierte Vorgehen in der Praxis bewĂ€hrt, zeigt das innerstĂ€dtische Wohnquartier „SchĂŒtzengarten“ in Dresden. Unmittelbar nahe dem historischen Stadtzentrum realisierte PORR dort als Generalunternehmerin ein großmaßstĂ€bliches Quartier mit insgesamt 403 Wohnungen, ergĂ€nzenden GewerbeflĂ€chen fĂŒr Gastronomie, BĂŒro und Einzelhandel sowie zwei Tiefgaragen mit 193 StellplĂ€tzen. Das Projekt umfasst 19 WohngebĂ€ude, die in zwei Bauabschnitten umgesetzt wurden und eine WohnflĂ€che von rund 28.950 mÂČ sowie knapp 2.000 mÂČ GewerbeflĂ€che bieten.

Aufgrund der innerstĂ€dtischen Lage, des Projektumfangs und der hohen baulichen KomplexitĂ€t stellte das Quartier besondere Anforderungen an Planung, Koordination und AusfĂŒhrung. Neben dem Hochbau ĂŒbernahm PORR auch die Spezialtiefbauarbeiten, wodurch Schnittstellen reduziert und AblĂ€ufe effizient gesteuert werden konnten. Die BĂŒndelung aller Leistungen in einer Hand erwies sich insbesondere bei Terminsteuerung, Kostenkontrolle und QualitĂ€tssicherung als entscheidender Erfolgsfaktor.

One-Stop in der Praxis

Ein weiteres Beispiel fĂŒr die erfolgreiche Umsetzung des One‑Stop‑Prinzips ist das Mixed‑Used‑Quartier „Forty4“ in Berlin‑Friedrichshain. Im Auftrag der L&L Immobilien GmbH realisiert PORR dort als Generalunternehmerin ein innerstĂ€dtisches Stadtquartier mit vier GebĂ€uden und rund 40.000 mÂČ BruttogeschossflĂ€che. Das Nutzungskonzept kombiniert Hotel‑, Wohn‑, BĂŒro‑ und GastronomieflĂ€chen und stellt hohe Anforderungen an Koordination, Terminsteuerung und technische Integration.

PORR verantwortet im Rahmen des One‑Stop‑Ansatzes sĂ€mtliche Leistungen von der Spezialtiefbauphase – einschließlich der Herstellung einer rund 4.000 mÂČ großen Baugrube – ĂŒber den Hochbau bis hin zur durchgĂ€ngigen, BIM‑gestĂŒtzten Projektabwicklung. Bereits in der frĂŒhen Projektphase wurden digitale 3D‑Modelle eingesetzt, um Prozesse zu optimieren, Schnittstellen zu minimieren und potenzielle Risiken frĂŒhzeitig zu identifizieren. Das Projekt wird in einem Partnering‑Modell umgesetzt, das eine enge Abstimmung aller Beteiligten und eine hohe Planungssicherheit ermöglicht.

Auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und ESG‑Kriterien setzt das Quartier Forty4 MaßstĂ€be. Vorgesehen sind unter anderem der Einsatz von CO₂‑reduziertem Beton, Photovoltaikanlagen zur regenerativen Stromerzeugung sowie ein Regenwasser‑Verdunstungssystem zur Verbesserung des urbanen Mikroklimas. FĂŒr die GebĂ€ude des ersten Bauabschnitts wird eine DGNB‑Zertifizierung in Gold angestrebt. Die Kombination aus integrierter Planung, nachhaltigen Bauweisen und klarer Verantwortungsstruktur macht Forty4 zu einem exemplarischen Referenzprojekt fĂŒr die Übertragbarkeit des One‑Stop‑Prinzips auf komplexe, ESG‑orientierte Mixed‑Use‑Entwicklungen in zentralen urbanen Lagen.

Digitale Methoden fĂŒr Reproduzierbarkeit

Standardisierte Prozesse und digitale Modelle ermöglichen darĂŒber hinaus eine hohe Reproduzierbarkeit ĂŒber ganze Projektportfolios hinweg. VerkĂŒrzte Projektlaufzeiten fĂŒhren zu einer frĂŒheren Nutzung und verbessern die Wirtschaftlichkeit nachhaltig.

Moderne Methoden wie Building Information Modeling (BIM) und LEAN Construction ermöglichen eine prĂ€zise Planung sowie zuverlĂ€ssige Mengen-, Termin- und QualitĂ€tsplanungen. Auftraggeber erhalten verbindliche Zusagen zu Kosten und Zeitrahmen – unklare Prognosen gehören so der Vergangenheit an. Die enge Zusammenarbeit erfahrener Teams minimiert Schnittstellen, gewĂ€hrleistet reibungslose Übergaben und sichert eine konstant hohe AusfĂŒhrungsqualitĂ€t. Spezialisten begleiten jede Phase – von der Planung bis zur BauausfĂŒhrung. Der Auftraggeber gewinnt somit Freiraum fĂŒr strategische Entscheidungen, statt operative Schnittstellen zu managen.

Die interne Zusammenarbeit der Expertenteams optimiert Bestandssicherung, Baugrube und Hochbau und integriert innovative AnsĂ€tze fĂŒr eine effiziente und wirtschaftliche Projektumsetzung. Weniger Schnittstellen, schnellere Entscheidungen und verlĂ€ssliche AblĂ€ufe bilden das Fundament des One-Stop-Prinzips.

Praxisfokus: Integrierte Technische GebĂ€udeausrĂŒstung (TGA) als Erfolgsfaktor

Das One-Stop-Prinzip vereint alle Leistungen von der frĂŒhzeitigen Planung bis zur finalen Umsetzung unter einem Dach. Besonders deutlich wird der strategische Vorteil am Beispiel der integrierten Technischen GebĂ€udeausrĂŒstung (TGA): WohngebĂ€ude unterliegen heute hohen Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz, Nutzerkomfort, Betriebskosten und ESG-KonformitĂ€t. Die TGA bildet das technische RĂŒckgrat dieser GebĂ€ude – und ihre frĂŒhzeitige, gewerkeĂŒbergreifende Integration ist entscheidend fĂŒr einen effizienten und wirtschaftlichen Bauablauf.

Als Totalanbieter ĂŒbernimmt das PORR-Team auf Wunsch sĂ€mtliche TGA-Leistungen: von Beratung, Planung und Modellierung ĂŒber die gewerkeĂŒbergreifende Koordination bis hin zur fachgerechten AusfĂŒhrung und Inbetriebnahme. Durch die Verzahnung von Architektur, Tragwerksplanung und TGA entsteht ein optimal abgestimmtes Gesamtsystem, das sowohl technische LeistungsfĂ€higkeit als auch Wirtschaftlichkeit sicherstellt. 

Die enge Zusammenarbeit interdisziplinĂ€rer Expertenteams minimiert Schnittstellen, verhindert Planungsinkonsistenzen und sorgt fĂŒr prĂ€zise, belastbare Ergebnisse. Bereits in der Konzeptphase werden Energie- und Betriebskonzepte, Brandschutzanforderungen, LĂŒftungskonzepte sowie Lösungen fĂŒr smartes Wohnen berĂŒcksichtigt. Dies erhöht die Planungssicherheit deutlich und reduziert spĂ€tere Änderungsbedarfe. Zudem erleichtert die integrierte Planung den Übergang in den Betrieb und schafft eine belastbare Datengrundlage fĂŒr das Facility Management und Monitoring.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die TGA spielt eine SchlĂŒsselrolle bei der ErfĂŒllung von ESG-Kriterien und Zertifizierungen wie DGNB oder LEED. Energieeffiziente Anlagen, intelligente Steuerungssysteme, nachhaltige Materialien, Monitoring-Lösungen und CO₂-optimierte Betriebskonzepte sind integraler Bestandteil der Planung. Die 5D-BIM-Arbeitsweise (3D + Zeit + Kosten) ermöglicht die prĂ€zise Integration aller TGA-Daten in die Gesamtplanung und stellt sicher, dass Kosten, Mengen und Termine zuverlĂ€ssig eingehalten werden. DarĂŒber hinaus begleitet PORR den Auftraggeber aktiv bei der gewĂŒnschten Zertifizierung und unterstĂŒtzt ihn umfassend im gesamten Prozess – von der Beratung ĂŒber die Dokumentation bis zur erfolgreichen Erlangung des Zertifikats.

Fazit: An den Beispielen wird deutlich, wie das One-Stop-Prinzip die Effizienz, Nachhaltigkeit und Planungssicherheit beim Bau von Immobilien erhöht. Die enge Zusammenarbeit aller Gewerke und die koordinierte Umsetzung aus einer Hand sorgen fĂŒr klare AblĂ€ufe, geringe Risiken und hohe QualitĂ€t – von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme. Durch regelmĂ€ĂŸige Statusberichte und digitale Dashboards wird die Transparenz bezĂŒglich Kosten, ZeitplĂ€nen und Nachhaltigkeitszielen erhöht, was die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten zusĂ€tzlich fördert.

FĂŒr RĂŒckfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de