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Tunnelbau

Schwere Schalungselemente per Lufttransport umgesetzt

Fachingen , / Tunnelbau

Im Rahmen der Tunnelbauarbeiten am Fachinger Tunnel kam es im Oktober zu einem außergewöhnlichen logistischen Einsatz: 14 Schalungselemente mit einem Gewicht von jeweils bis zu 1.000 Kilogramm wurden mithilfe eines Lastenhubschraubers ausgeflogen. Nach nur vier Stunden waren alle Elemente planmĂ€ĂŸig und ohne ZwischenfĂ€lle am Zielort angekommen.

Hubschrauber unterstĂŒtzt Tunnelbauarbeiten in steilem GelĂ€nde und transportiert Material entlang einer Baustelle oberhalb eines Flusses.
© PORR
14 Schalungselemente mit einem Gewicht von jeweils bis zu 1.000 Kilogramm wurden mithilfe eines Lastenhubschraubers ausgeflogen.

Sicherer Transport ĂŒber Luftwege

Nach der Betonage der Blöcke 1–3 am Ostportal wurden 14 Schalungselemente der Konterschalung fĂŒr die folgenden Arbeiten an das Westportal des Fachinger Tunnels verlagert. Ein Lastenhubschrauber nahm die bis zu zehn Meter langen Bauteile direkt am Tunnelportal auf und transportierte sie einzeln zu einem Zwischenlager an der Kreisstraße 31. Die Gleisanlagen der Deutschen Bahn wurden dabei nicht ĂŒberflogen. FĂŒr die kurzzeitige Querung der Straße sicherte ein Posten den Verkehr. Anschließend wurden die Schalungselemente mit Lkw zur BaustelleneinrichtungsflĂ€che nach Fachingen gebracht. 

Der Fachinger Tunnel ist Teil eines umfangreichen Sanierungsprojekts der Deutschen Bahn an der Lahntalbahn. Gemeinsam mit dem Cramberger Tunnel wird er von einer Arbeitsgemeinschaft aus PORR, FELDHAUS Bergbau und Heinz Schnorpfeil Bau erneuert. Die ĂŒber 160 Jahre alten Bauwerke werden im laufenden Bahnbetrieb mithilfe der sogenannten Tunnel‑im‑Tunnel‑Methode an heutige Anforderungen angepasst.

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Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
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