Ăberbau des ersten Pylonen der HochbrĂŒcke Horb fertiggestellt
/ Ingenieurbau / Presseinformation
Horb, 08. April 2025 â Bei der Herstellung der HochbrĂŒcke Horb erreichte das Ingenieurbauteam der PORR einen weiteren Meilenstein. Innerhalb von 2,5 Monaten wurde der 46 Meter lange, gevoutete DurchlauftrĂ€ger fĂŒr den Ăberbau des ersten, sĂŒdlichen Pylonen 65 Meter ĂŒber dem Neckar eingeschalt, bewehrt und erfolgreich betoniert.
<p>Mit einer LĂ€nge von 667 Metern wird die HochbrĂŒcke Horb realisiert. </p>
Mehr als 600 Kubikmeter Beton in luftiger Höhe verarbeitet
Die komplexe Konstruktion aus Schalung und TraggerĂŒst wurde auf die Anforderungen hoher BetondrĂŒcke ausgelegt. Dadurch konnten mehr als 600 Kubikmeter Beton ohne Probleme in luftiger Höhe verarbeitet werden. Als nĂ€chstes folgt die Herstellung des Verbindungspunktes in diesem Bereich, wodurch der erste der drei V-förmig aufgeweiteten Pylonen weiter in die Höhe wachsen kann. Vom höchsten Punkt aus werden final jeweils fĂŒnf Stahlseile fĂŒr die horizontale Lastabtragung der mehr als 150 Meter langen BrĂŒckensegmente beidseitig abgespannt.
Optimierung des Bauablaufs hat oberste PrioritÀt
Parallel lĂ€uft die Herstellung der nördlichen Abschnitte, insbesondere des Widerlagers âAm Rauschbartâ, auf Hochtouren. Als Partner des PORR Ingenieurbau war der PORR Spezialtiefbau fĂŒr die Bauwerks- und TraggerĂŒstgrĂŒndung verantwortlich. Diese erfolgte ĂŒberwiegend mittels GroĂbohrpfĂ€hlen mit einem Durchmesser von 1,50 Metern und einer LĂ€nge von bis zu 40 Metern und wurde Ende Februar 2025 abgeschlossen.
âDerzeit arbeiten wir mit einer Reihe an MaĂnahmen daran, den Bauablauf weiter zu optimierenâ, erklĂ€rt Projektleiter Markus Jahn und ergĂ€nzt: âSo werden wir zum Beispiel im Herbst 2025 die rund 60 Meter langen und bis 14 Zentimeter dicken Grobbleche, mit denen die Stege zwischen den Vouten verstĂ€rkt werden, mit einem 700-Tonnen-Raupenkran auf die TraggerĂŒste auflegen.â