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Bildungseinrichtungen

Lemgo
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Lemgo, Deutschland / 12.2022 - 02.2025

Im August 2022 erteilte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) den Auftrag fĂŒr zwei hochmoderne, schlĂŒsselfertige LaborgebĂ€ude auf dem Campus der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo an die PORR Hochbau West. An der Liebigstraße realisierte die PORR ein neues Labor (GebĂ€ude 14) fĂŒr die Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau und an der Campusallee/Ecke Bunsenstraße wurde das GebĂ€ude 16 errichtet, das als Labor fĂŒr den Fachbereich Life Science Technologie dient.

Blick auf ein graues, modernes, kastenförmiges GebÀude.
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Hochbau West GmbH

Projektart

Bildungseinrichtungen

Bauzeit

12.2022 - 02.2025

Auftraggeber
Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen

Neubau der Laborbauten der TH in Lemgo

Das LaborgebĂ€ude fĂŒr den Fachbereich Life Science Technologie ist in zwei und drei Ebenen sowie einem Staffelgeschoss angelegt. Auf diesen verteilen sich zwei HörsĂ€le mit Medientechnik, Aufenthaltsbereiche sowie je ein Technikum fĂŒr die Fleischtechnologie, fĂŒr protein-basierte Lebensmittel und fĂŒr die Back- und SĂŒĂŸwarentechnologie. Mit seiner anthrazitfarbenen, hochgedĂ€mmten Vorhangfassade, Ă€sthetischen, bis 6,3 Meter hohen SichtbetonwĂ€nden und beeindruckenden Rasterbildern im Eingangsbereich ist der Neubau architektonisch Ă€ußerst anspruchsvoll. 

Das zweite GebĂ€ude fĂŒr die Fachbereiche Elektrotechnik und Maschinenbau folgt annĂ€hernd dem gleichen gestalterischen Konzept und ist mit einem Splittlevel ĂŒber vier Niveaus, zzgl. einem Staffelgeschoss kompakt konzipiert. Hier werden die Studierenden zukĂŒnftig unter anderem Last-, Schwingungs- und Schallversuche durchfĂŒhren können. In dem GebĂ€ude sind Seminar- und BĂŒroflĂ€chen, ein RollenprĂŒfstand, diverse MotorenprĂŒfstĂ€nde sowie eine EMV-Messkabine und ein reflektionsarmer Raum untergebracht. Im Foyer erhĂ€lt der Ă€lteste noch lauffĂ€hige Dieselmotor der Welt aus dem Jahr 1903 einen Ehrenplatz.

Spezialisierte Innenausstattung fordert hohen Koordinationsaufwand

Um bei diesem anspruchsvollen Projekt Planungsfehler zu vermeiden und effiziente Prozesse zu etablieren, kam Lean Management zum Einsatz. Dabei standen Kooperation, Transparenz und eine möglichst reibungslose Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten im Fokus. Ziel war es, Ressourcen bedarfsgerecht einzusetzen, Kosten im Blick zu behalten und Verantwortlichkeiten sowie Kommunikationswege frĂŒhzeitig zu definieren.

Insbesondere die Koordination des finalen Innenausbaus, der Inbetriebnahme der Maschinenbauelemente sowie der Einregulierung der GebĂ€udetechnik erforderte eine sorgfĂ€ltige Abstimmung, da diese in einem LaborgebĂ€ude mit erhöhten technischen Anforderungen verbunden ist. Installiert wurden unter anderem Leitungen fĂŒr Druckluft und Sondergase, Gleichstromschienen sowie RWA-, Brandmelde- und Einbruchanlagen und eine umfangreiche LĂŒftungsanlage. Auch die bauseitige Errichtung der Labore wurde durch Projektleiter Joachim PĂ€lmke und insgesamt sieben Bauleiter der PORR begleitet und koordiniert.

Joachim PĂ€lmke zu den außergewöhnlich vielfĂ€ltigen Anforderungen an das Team: „SĂ€mtliche Gewerke haben Top-Leistungen erbracht und ĂŒberzeugen mit der Realisierung von Individuallösungen fĂŒr diese hoch spezialisierten LaborgebĂ€ude. Von der QualitĂ€t der SichtbetonwĂ€nde ĂŒber die Installation der PrĂŒf- und GebĂ€udetechnik war bei diesem Projekt praktisch nichts von der Stange. Dass am Ende die AusfĂŒhrungsqualitĂ€t stimmt, ist auch der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen der Bielefelder Niederlassung des BLB NRW und der Hochschule zu verdanken.“

Was im BaugeschÀft letztlich zÀhlt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.