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Spezialtiefbau

Spezialtiefbau stärkt Bahninfrastruktur: Dichtsohlen für die Wunderline

Bunde , / Spezialtiefbau

Die Bahnverbindung Wunderline zwischen Groningen und Bremen wird derzeit modernisiert und ausgebaut. Im ostfriesischen Bunde unterstützt die PORR Spezialtiefbau GmbH die Umsetzung des Projekts. Im Auftrag der Depenbrock Bau GmbH & Co. KG wurden Weichgel-Injektionssohlen für drei Spundwandbaugruben hergestellt. Sie schaffen die Voraussetzungen für Bauarbeiten bei hohem Grundwasserstand.

Bild zeigt Weichgel-Injektionssohlen im Projekt Wunderline. man sieht die Stäbe.
© PORR
Wasserdichte Weichgel-Injektionssohlen für Wunderline.

Schienenverbindung mit europäischer Bedeutung

Die Wunderline ist eine grenzüberschreitende Bahnverbindung zwischen Norddeutschland und den Nordniederlanden. Sie ist Teil eines Infrastrukturprojekts im Nordwesten Europas. Durch die Modernisierung und den Ausbau der bestehenden Strecke sollen die Metropolregionen Nordwest und Groningen-Assen besser miteinander vernetzt, Kapazitäten erweitert und Reisezeiten verkürzt werden. Darüber hinaus soll die Verbindung den internationalen Schienenverkehr zwischen den Niederlanden, Norddeutschland und Skandinavien unterstützen. Im Rahmen der Baustufe 1 werden unter anderem Gleisanlagen, Unterbau und Schotter erneuert und stabilisiert. Künftig sollen Personenzüge auf diesem Streckenabschnitt mit bis zu 120 km/h verkehren können.

Spezialtiefbau als technische Grundlage

Im Abschnitt Bunde, Charlottenpolder, übernahm die PORR Spezialtiefbau GmbH, Niederlassung Hannover, die Herstellung von Dichtsohlen in drei Spundwandbaugruben für Bahndurchlässe. Die Baugruben umfassen jeweils Flächen von rund 50 bis 80 Quadratmetern. Zum Einsatz kam das Weichgel Silitight 69, mit dem die Baugruben gegen eindringendes Grundwasser abgedichtet wurden.

Silikatgele werden im Spezialtiefbau häufig zur Herstellung horizontaler Baugrubendichtsohlen eingesetzt. Sie kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo Bauwerke gegen aufsteigendes oder eindringendes Grundwasser gesichert werden müssen. Im Rahmen der Projektvorbereitung wurden auch umweltrelevante Rahmenbedingungen berücksichtigt.

Bauen bei hohem Grundwasserstand

Bei Infrastrukturprojekten stellen die örtlichen Gegebenheiten oft besondere Anforderungen an die Bauausführung. Eine Herausforderung im Projektgebiet war der hohe Grundwasserstand in Ostfriesland. Hinzu kamen die Rahmenbedingungen einer Linienbaustelle mit teilweise langen Förderstrecken für die Pumpentechnik. Eine abgestimmte Ausführung und die enge Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten ermöglichten die Umsetzung der Arbeiten unter den gegebenen Bedingungen.

Planung und Ausführung aus einer Hand

Ein wesentlicher Aspekt des Projekts war die integrierte Umsetzung durch die PORR. Planung und Ausführung wurden innerhalb eines Unternehmensverbunds koordiniert. Dadurch konnten technische Anforderungen frühzeitig abgestimmt und die Arbeiten vorbereitet werden. Mit ihrer Erfahrung im Spezialtiefbau unterstützte die PORR die Herstellung der Baugrubendichtsohlen und damit die Umsetzung dieses Infrastrukturprojekts zwischen Deutschland und den Niederlanden.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de