Arbeitssicherheit im Fokus: Erfolgreiche Höhenrettungsübung auf Münchener PORR-Baustelle
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Die PORR realisiert aktuell auf dem Werksgelände der BMW Group in München den Rückbau der bisherigen Motorenfertigung des Münchner Stammwerks und den Neubau der künftigen Montage für vollelektrische Fahrzeuge der Neuen Klasse. Arbeitssicherheit wird bei diesem komplexen Bauvorhaben von allen Projektbeteiligten groß geschrieben. Um für den Ernstfall einer Rettung bestmöglich vorbereitet zu sein, fand am 16. Oktober eine Gemeinschaftsübung zwischen der BMW Werkfeuerwehr und der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr München auf der Baustelle statt.
<p>Die Höhenrettung stellte ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis, indem sie den `Verletzten' aus einer Höhe von rund 80 Metern auf einer Trage abseilte.</p>
Wöchentlich wird die Baustelle von der BMW Werkfeuerwehr, dem Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo), der Arbeitssicherheit von BMW und PORR, dem BMW Risk-Management und dem Objektüberwacher begangen, um die Sicherheit auf der Baustelle unter Berücksichtigung der Veränderungen und des Baufortschritts jederzeit zu gewährleisten. Dabei entstand die Idee einer gemeinsamen Übung mit der Berufsfeuerwehr München zum Thema Kranrettung. Es wurde eine praktische Simulation geplant. Ziel der Übung war es, die Abläufe und die Kommunikation der beiden Feuerwehren zu testen und die Arbeitssicherheitsprozesse im Projekt zu fördern.
Simulation eines Notfalls
In der Übung wurde ein Notfall simuliert, bei dem ein Kranführer, gespielt von einem Mitarbeiter der Werkfeuerwehr, in eine kritische Situation geriet. Die Werkfeuerwehr wurde zum Kran gerufen und forderte umgehend die Unterstützung der Höhenrettung an. Diese machte sich schnell von ihrem Standort auf den Weg zum BMW Group Werk München.
Einsatz unter realistischen Bedingungen
Die Höhenrettung stellte ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis, indem sie den "Verletzten" aus einer Höhe von rund 80 Metern auf einer Trage abseilte. Die Übung verlangte den Einsatzkräften einiges ab: Nebel, laufender Baubetrieb, enge Wege und der normale Zulieferverkehr, der für die Just-in-Time-Belieferung der Produktion notwendig ist, stellten die Rettungskräfte vor schwierige, aber realistische Bedingungen. Trotz dieser Herausforderungen verlief die Übung reibungslos und alle Beteiligten waren mit dem Ablauf sehr zufrieden.
„Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben oberste Priorität. Ein sicheres Arbeitsumfeld minimiert das Risiko von Unfällen und Verletzungen, was nicht nur das Wohlbefinden der Mitarbeiter schützt, sondern auch die Produktivität steigert. Für das Bauprojekt ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der BMW Werkfeuerwehr und der Berufsfeuerwehr München unerlässlich, um ein Höchstmaß an Sicherheit und einen schnellen, reibungslosen Ablauf im Notfall zu gewährleisten“, erklärt Martin Sonnberger, Leiter Arbeitssicherheit der PORR AG.