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Autobahn

A 10
Berliner Ring

Berlin, Deutschland / 02.2024 - 12.2024

Auf der BAB 10 zwischen der Anschlussstelle Erkner und dem Dreieck Spreeau erneuerte der PORR Verkehrswegebau die Fahrbahn in Richtung Dreieck Barnim auf rund 5.200 Metern. Die Niederlassung Berlin/Eisenhüttenstadt ersetzte die bestehende Betondecke durch einen Oberbau in Asphaltbauweise. Auftraggeber der Erhaltungsmaßnahme war die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordost.

Bild zeigt die BAB 10. Eine Walze wlazt den Asphalt
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Verkehrswegebau GmbH

Projektart

Autobahn

Bauzeit

02.2024 - 12.2024

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nordost

Fahrbahndecke auf dem Berliner Ring erneuert

Von der Betondecke zum Asphaltoberbau

Zunächst wurden Mittelstreifenüberfahrten und Nothaltebuchten hergerichtet und anschließend wieder zurückgebaut. Nach dem Rückbau der vorhandenen Betondecke wurde der Untergrund auf einer Fläche von 81.350 m² profiliert. Darüber hinaus gehörten die Erneuerung von Banketten, Regenwasserkanälen und Sammelkanälen im unterirdischen Rohrvortrieb sowie Arbeiten an Induktionsschleifen und Beschilderung zum Auftrag.

Neuer Schichtaufbau auf der freien Strecke

Auf 74.750 m² erhielt die freie Strecke einen neuen Asphaltoberbau. Dieser setzte sich aus einer 35 cm starken Schottertragschicht, einer 20,5 cm starken Asphalttragschicht und einer 9,5 cm starken Asphaltbinderschicht zusammen. Den Abschluss bildete eine 2 cm starke Asphaltdeckschicht aus dem Asphaltmischgut DSH-V 5.

DSH-V erforderte präzisen Einbau

Auf der freien Strecke und auf drei Bauwerksvorfeldern wurde die Asphaltdeckschicht in DSH-V-Bauweise hergestellt. DSH-V steht für „Dünne Asphaltschichten in Heißbauweise auf Versiegelung“. Im Vergleich zu Splittmastixasphalt und Asphaltbeton benötigte das Verfahren bis zu 50 Prozent weniger Material, stellte beim Einbau jedoch hohe Anforderungen an Genauigkeit und Erfahrung.

Ebenheit als Voraussetzung

Für die Ausführung des Dünnschichtbelags war eine gute Ebenheit der Unterlage und insbesondere der Asphaltbinderschicht erforderlich. Sie war entscheidend für die Tragfähigkeit und Langlebigkeit der Straße sowie für die Wasserableitung. Entsprechend sorgfältig mussten die einzelnen Schichten vorbereitet und eingebaut werden.

Versiegelung und Deckschicht in einem Arbeitsgang

Als Versiegelungsschicht und Haftbrücke kam eine millimeterdicke, polymermodifizierte Bitumenemulsion zum Einsatz. Sie wurde gleichmäßig über die gesamte Fläche aufgetragen und durfte während des Einbaus nicht beschädigt werden. Deshalb waren die eingesetzten Fertiger mit einer speziellen Sprühvorrichtung ausgestattet, sodass Versiegelung und Einbau der Asphaltdeckschicht in einem Arbeitsgang erfolgten, ohne den frisch aufgesprühten Bitumenfilm zu befahren.

Gussasphalt auf drei Autobahnbauwerken

Auch drei Autobahnbauwerke waren Bestandteil der Erhaltungsarbeiten. Dort wurde der vorhandene Asphaltoberbau zunächst lagenweise abgefräst. Anschließend erhielten die Bauwerke eine neue Asphaltdeckschicht aus Gussasphalt.

Erfahrung mit Dünnen Asphaltschichten

Der PORR Verkehrswegebau war Mitglied der Gütegemeinschaft DSH-V und damit an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Bauweise und der Qualitätssicherungsverfahren beteiligt. Diese Erfahrung floss in die Umsetzung der Dünnen Asphaltschichten auf dem Berliner Ring ein. Der anspruchsvolle Einbau erforderte dabei ein präzises Zusammenspiel der einzelnen Arbeitsschritte.

Erneuerter Abschnitt auf dem Berliner Ring

Mit den Arbeiten wurde ein rund 5.200 Meter langer Abschnitt der BAB 10 zwischen der Anschlussstelle Erkner und dem Dreieck Spreeau in Fahrtrichtung Dreieck Barnim erneuert. Die Maßnahme diente der Erhaltung dieses Autobahnabschnitts und ersetzte dort die bestehende Betondecke durch einen neuen Fahrbahnaufbau.

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.