Bonn
Carré Nassestraße
Bonn, Deutschland / 09.2022 - 06.2023
Inmitten des historisch bedeutsamen Gründerzeitviertels errichtete die PORR Spezialtiefbau Niederlassung Düsseldorf in ARGE mit dem Erdbauunternehmen Gerhard Kliemt GmbH auf rund 4.600 m2 Grundfläche die Baugrube für den Neubau des Studierendenwerks Bonn. Trägerbohl- und Bohrpfahlwände sowie eine DSV-Unterfangungen kamen hierbei als sichere Lösungen für die 450 m lange und 7,25 tiefe Umschließung neben Bestandsgebäuden und bei anspruchsvollen Baugrundverhältnissen zum Einsatz.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Spezialtiefbau GmbH
Projektart
Schlüsselfertige Baugruben
Bauzeit
09.2022 - 06.2023
Komplexe Baugrube für das Studierendenwerk in Bonn
Die Spezialtiefbauarbeiten für das Bauvorhaben im Carré Nassestraße in Bonn wurden erfolgreich fertiggestellt. Der Aushub ist abgeschlossen, die Rückverankerungen und zahlreichen Innenabstützungen sind gesetzt. Auch die Betonsohle für einen tiefer liegenden Technikbereich in der Mitte des Baufeldes wurde gegossen.
Starke Teamleistung trotz zahlreicher Herausforderungen
Das Baustellenteam hatte im Laufe des Projekts zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Lange Wartezeiten für Transportgenehmigungen, logistische Herausforderungen durch die innerstädtische Lage, neue Kampfmittelverdachtspunkte und neue Erkenntnisse über den Baugrund verlängerten die geplante Bauzeit. Dank präziser Planung, koordinierter Maßnahmen und enger Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten wurde die komplexe Baugrube schließlich am 17. November 2023 an den Bauherrn übergeben.
Umfangreiche Qualitätskontrolle für höhere Akzeptanz
Besonderen Wert legte die Bauherrschaft bei diesem Projekt auf die Reduzierung von Lärm, Staub und Erschütterungen, um die Anwohnerinnen und Anwohner so wenig wie möglich zu belasten. Die Arbeiten wurden daher nach dem neustens Stand der Technik erschütterungs-, lärm- und staubarm ausgeführt. Moderne Geräte kamen hierbei zum Einsatz, auf Rammarbeiten wurde verzichtet und bei Trockenheit der Boden befeuchtet, um Staubentwicklung zu vermeiden. Ein Monitoring von Lärm, Erschütterungen und Setzungen begleitete die Arbeiten und stellte sicher, dass die vereinbarten Grenzwerte eingehalten wurden.