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Sanierung

Chemnitz
Stiftskirche Ebersdorf

Chemnitz, Deutschland / 10.2025 - 04.2026

FĂŒr die Evangelisch-Lutherische Segenskirchgemeinde Chemnitz-Nord realisierte die PORR Spezialtiefbau die Mauerwerkssanierung der denkmalgeschĂŒtzten Stiftskirche Ebersdorf in Chemnitz. Die Maßnahme bildete den abschließenden Bauabschnitt einer mehrjĂ€hrigen Sanierung des historischen Kirchenbaus und umfasste die Instandsetzung der Fassaden sowie des Nordportals.

Auf dem Bild ist eine denkmalgeschĂŒtzte Kirche aus Naturstein zu sehen, die von einem umlaufenden BaugerĂŒst eingerahmt ist. Das GerĂŒst steht entlang der Fassade und reicht bis unter das steile, schiefergedeckte Kirchendach. An der Außenwand sind typische architektonische Elemente eines spĂ€tgotischen Sakralbaus erkennbar, darunter hohe, schmale Fenster und ein massiver Turmbereich. Auf einer GerĂŒstlage stehen zwei Personen in Warnschutzkleidung, die Arbeiten an der Fassade ausfĂŒhren. Am GerĂŒst ist ein Bauschild mit dem Schriftzug „PORR“ angebracht. Der Kirchhof ist teilweise gepflastert; im Hintergrund sind weitere historische GebĂ€ude, parkende Fahrzeuge sowie herbstlich gefĂ€rbte BĂ€ume zu sehen.
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Spezialtiefbau GmbH

Projektart

Sanierung

Bauzeit

10.2025 - 04.2026

Auftraggeber
Evangelisch-Lutherische Segenskirchgemeinde Chemnitz-Nord

Mauerwerkssanierung einer denkmalgeschĂŒtzten spĂ€tgotischen Kirche

DenkmalgeschĂŒtzter Kirchenbau

Die Stiftskirche Ebersdorf entstand zwischen dem 15. Jahrhundert und der zweiten HĂ€lfte des 15. Jahrhunderts und zĂ€hlt zu den bedeutenden spĂ€tgotischen Sakralbauten in Mitteldeutschland. Die Sanierungsmaßnahmen erfolgten unter BerĂŒcksichtigung der denkmalgeschĂŒtzten Bausubstanz und dienten der Erhaltung des historischen Mauerwerks.

Mauerwerkssanierung der Fassaden

Im Rahmen der Arbeiten wurden am Bruchsteinmauerwerk rund 2.800 m Fugen ausgerĂ€umt. Die Fugen wurden in Handarbeit geöffnet und die vorhandenen Natursteine gereinigt. Anschließend erhielt das historische Mauerwerk eine Neuverfugung mit einem farblich auf den Bestand abgestimmten Fugenmörtel.

Neuverfugung mit Spezialmörtel

FĂŒr die Herstellung der Fugen wurden rund 9 t hochsulfatbestĂ€ndiger Mörtel eingebracht. Die Materialwahl orientierte sich an den Anforderungen der historischen Bausubstanz sowie den denkmalpflegerischen Vorgaben. Die Neuverfugung dient der Sicherung und Erhaltung des vorhandenen Mauerwerks.

OberflÀchenbearbeitung

Nach Abschluss der Verfugungsarbeiten wurden ĂŒberschĂŒssige Mörtelreste entfernt. Zur Vereinheitlichung der OberflĂ€chen erfolgte eine abschließende Reinigung mittels Sandstrahltechnik. Die Bearbeitung umfasste sowohl die Fassadenbereiche als auch die FlĂ€chen im Umfeld des historischen Nordportals.

Arbeiten im denkmalgeschĂŒtzten Bestand

Die Maßnahmen wurden an einem bestehenden Sakralbau durchgefĂŒhrt. Die Bearbeitung des historischen Mauerwerks erforderte eine Abstimmung der handwerklichen Arbeitsschritte auf die vorhandene Bausubstanz. Die Sanierungsarbeiten bilden den Abschluss der umfassenden Instandsetzung der Stiftskirche Ebersdorf.

Grundlage fĂŒr den Erhalt der historischen Bausubstanz

Mit der Mauerwerkssanierung wurden die Fassaden und das Nordportal der Stiftskirche Ebersdorf instand gesetzt. Das Projekt umfasst rund 2.800 m ausgerĂ€umte und neu verfugte Fugen, den Einbau von 9 t Spezialmörtel sowie die Reinigung der MauerwerksoberflĂ€chen im denkmalgeschĂŒtzten Bestand.

Was im BaugeschÀft letztlich zÀhlt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.