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Ingenieurbau

Bewegung unter der Europa‑Allee: Bau der U‑Bahn‑Station GĂŒterplatz erreicht nĂ€chste Etappe

Frankfurt, / Ingenieurbau / Presseinformation

Unter der Europa‑Allee entsteht derzeit im Auftrag der SBEV – Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH ein wichtiges StĂŒck Frankfurter Verkehrsinfrastruktur: Die neue unterirdische Station GĂŒterplatz der U‑Bahn‑Linie U5 nimmt immer deutlichere Konturen an. Das Team des PORR Ingenieurbau hat in den vergangenen Wochen entscheidende Fortschritte erzielt und damit einen weiteren Meilenstein fĂŒr die Anbindung des Europaviertels an den öffentlichen Nahverkehr erreicht.

Das Bild zeigt eine dichte, moderne Stadtlandschaft aus der Vogelperspektive: Im Vordergrund ragen mehrere hohe, glĂ€serne Wohn- und BĂŒrohochhĂ€user in den Himmel. Zwischen zwei besonders markanten TĂŒrmen verlĂ€uft eine große Baustelle: Man erkennt mehrere rote BaukrĂ€ne, ein tiefes Baufeld sowie im Bau befindliche Strukturen, die sich lĂ€ngs durch das Areal ziehen. Die Baustelle wirkt wie ein zentrales Entwicklungsprojekt, eingebettet in bestehende Hochhausbebauung. Rund um die TĂŒrme sind flachere GebĂ€ude mit begrĂŒnten oder technisch genutzten DĂ€chern zu sehen. Teilweise gibt es Dachterrassen, geometrisch angelegte Wege und runde GebĂ€udeelemente, die einen starken Kontrast zu den kantigen HochhĂ€usern bilden. Straßen, Gleisanlagen und VerkehrsflĂ€chen durchziehen das Quartier und unterstreichen die urbane Dichte.
© PORR
Die neue U‑Bahn‑Station GĂŒterplatz der Frankfurter Linie U5 wird Schritt fĂŒr Schritt sichtbar.

Seit Februar 2026 sind die AußenwĂ€nde der kĂŒnftigen Station weitgehend fertiggestellt. Die HĂŒlle des Bauwerks ist damit nahezu geschlossen. WĂ€hrend außen bereits der obere Abschluss der Station sichtbar wird, herrscht im Inneren weiterhin reger Betrieb. In den Kopfbereichen der Station entstehen parallel die InnenwĂ€nde fĂŒr zwei Technikbauwerke, ein komplexes Zusammenspiel zahlreicher Gewerke auf engstem Raum.

Stationsdecke wĂ€chst Abschnitt fĂŒr Abschnitt

Auch ĂŒber den Köpfen der Bauarbeiter schreitet der Rohbau zĂŒgig voran. Acht der insgesamt 14 Deckenabschnitte sind bereits betoniert. Im Bereich von Block 1 steht der nĂ€chste große Schritt unmittelbar bevor; bis Ende April soll dieser Abschnitt betoniert werden. Damit wĂ€re die Stationsdecke nahezu vollstĂ€ndig hergestellt. Lediglich im Bereich von Block 7 fehlen dann noch einzelne Abschnitte der Stationsdecke. Bis September 2026 sollen auch diese betoniert sein und die Stationsdecke damit komplett schließen.

Hilfskonstruktionen weichen

Mit dem Fortschritt des Rohbaus startet zugleich der schrittweise RĂŒckbau der temporĂ€ren Hilfskonstruktionen. Die Stahlbeton‑ und Stahlsteifen, die die Baugrube wĂ€hrend der Bauarbeiten in der Tiefe gesichert haben, werden nach und nach entfernt. Bereits zwölf von 26 Stahlbetonsteifen der ersten Lage sowie 21 von 50 Stahlsteifen sind zurĂŒckgebaut; vier weitere folgen zeitnah. Jede der entfernten Steifen ist ein sichtbares Zeichen dafĂŒr, dass das Bauwerk nun die enormen Lasten aus Erd- und Wasserdruck dauerhaft aufnehmen kann.

Tageslicht fĂŒr den unterirdischen Raum

Mit dem Baufortschritt nimmt auch die spĂ€tere Gestalt der Station immer klarer Form an. Die Lichtdome, die das Tageslicht in die unterirdische Station lenken, werden in Ortbeton hergestellt. 

Mit jedem abgeschlossenen Betonageabschnitt wĂ€chst nicht nur eine neue U Bahn Station, sondern ein weiterer Baustein fĂŒr die MobilitĂ€t im Frankfurter Europaviertel. Die VerlĂ€ngerung der U Bahn Linie U5 wird kĂŒnftig tĂ€glich tausende FahrgĂ€ste zuverlĂ€ssig befördern und das Quartier noch enger mit der Innenstadt verbinden.

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Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
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