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Spezialtiefbau

Spezialtiefbau für das Kulturerbe: Mauerwerkssanierung der Stiftskirche Ebersdorf

Chemnitz, / Spezialtiefbau / Presseinformation

In Chemnitz realisierte das PORR Spezialtiefbau-Team die Mauerwerkssanierung für die denkmalgeschützte Stiftskirche Ebersdorf. Die Arbeiten erfolgten im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Segenskirchgemeinde Chemnitz-Nord und bildeten den Abschluss der umfassenden Sanierung des historischen Kirchenbaus. Die bestehende Bausubstanz erforderte ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und technischer Präzision.

Auf dem Bild ist eine denkmalgeschützte Kirche aus Naturstein zu sehen, die von einem umlaufenden Baugerüst eingerahmt ist. Das Gerüst steht entlang der Fassade und reicht bis unter das steile, schiefergedeckte Kirchendach. An der Außenwand sind typische architektonische Elemente eines spätgotischen Sakralbaus erkennbar, darunter hohe, schmale Fenster und ein massiver Turmbereich. Auf einer Gerüstlage stehen zwei Personen in Warnschutzkleidung, die Arbeiten an der Fassade ausführen. Am Gerüst ist ein Bauschild mit dem Schriftzug „PORR“ angebracht. Der Kirchhof ist teilweise gepflastert; im Hintergrund sind weitere historische Gebäude, parkende Fahrzeuge sowie herbstlich gefärbte Bäume zu sehen.
© PORR
Mit rund 2.800 m ausgeräumten Fugen und abgestimmtem Fugenmörtel wurde die spätgotische Stiftskirche Ebersdorf fachgerecht instand gesetzt.

Die evangelische Stiftskirche im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf zählt zu den bedeutendsten spätgotischen Sakralbauten Mitteldeutschlands. Der zwischen 1400 und 1470 errichtete Kirchenbau steht unter Denkmalschutz und wurde in mehreren Bauabschnitten umfassend saniert. Für die abschließenden Maßnahmen stellten der Bund und der Freistaat Sachsen Fördermittel bereit, um die Fassaden sowie das historische Nordportal denkmalgerecht instand zu setzen.

Die Mauerwerkssanierung stellte hohe Anforderungen an die technische Präzision und verlangte ein Gespür für das bestehende Mauerwerk. Zunächst wurden die Fugen in Handarbeit ausgeräumt und die historischen Steine gründlich gereinigt. Bei der Sanierung wurden um das Bruchsteinmauerwerk ca. 2800 m Fugen ausgeräumt. Anschließend brachte das Team einen farblich auf die Bestandsfuge abgestimmten Fugenmörtel ein. Für die Herstellung der Fuge wurden ca. 9 t von einem hochsulfatbeständiger Mörtel eingebracht. Zum Abschluss wurden überschüssige Mörtelreste entfernt und die Oberfläche mittels Sandstrahltechnik gereinigt, um ein einheitliches und homogenes Erscheinungsbild herzustellen.

„Unser Fachpersonal aus Maurern und Spezialtiefbauern verfügt über die erforderlichen Zusatzqualifikationen sowie langjährige Erfahrung im Bauen im Bestand. Dadurch konnten wir diese anspruchsvolle Bauaufgabe sicher und wirtschaftlich umsetzen. Dank einer agilen Planung war es unserem Team möglich, flexibel auf die Bedingungen vor Ort zu reagieren und die termingerechte Übergabe sicherzustellen“, erläutert Niederlassungsleiter Patrick Günther, PORR Spezialtiefbau Berlin.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de