Schernikau
A14-Lückenschluss
Schernikau, Deutschland / 05.2026 - 06.2026
Im Zuge des A14-Lückenschlusses zwischen Magdeburg und Schwerin übernimmt die PORR Spezialtiefbau GmbH die Pfahlgründung für ein Brückenbauwerk bei Schernikau. Im Auftrag der Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Standort Magdeburg, führt die PORR Niederlassung Berlin die erforderlichen Spezialtiefbauarbeiten aus. Insgesamt bilden 118 Frankipfähle NG® die Grundlage für das geplante Brückenbauwerk.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Spezialtiefbau GmbH
Projektart
Gründung
Bauzeit
05.2026 - 06.2026
PORR sichert Gründung für Brückenbau im A14-Lückenschluss
Brücke über ein lokales Fließgewässer
Die Straßenbrücke bei Schernikau überführt künftig ein lokales Fließgewässer. Das Bauwerk wird als offener Durchlass mit einer lichten Weite von 11 Metern und einer Höhe von 3 Metern ausgeführt. Die Konstruktion ist auf einen ungehinderten Wasserabfluss ausgelegt und übernimmt zugleich eine Funktion für die Verkehrsführung.
118 Frankipfähle für die Gründung
Für die Gründung bringt die PORR insgesamt 118 Frankipfähle NG® mit einem Durchmesser von 61 Zentimetern ein. Die einzelnen Pfähle erreichen Längen von bis zu 12 Metern. Als schlanke Rammpfähle sind sie für die Aufnahme der vorgesehenen Lasten ausgelegt und können an die vorhandenen Baugrundverhältnisse angepasst werden.
Baugrund stellt besondere Anforderungen
Unterschiedliche Bodenschichten, geringe Pfahlabstände und teilweise unbekannte Untergrundverhältnisse stellen besondere Anforderungen an die Ausführung. Mit den eingesetzten Frankipfählen NG® kann die Gründung auf diese Bedingungen abgestimmt werden. Ihre vollständig verdrängende Herstellungsweise ermöglicht eine Optimierung von Pfahldurchmessern und -längen.
Verdrängende Herstellung reduziert Aufwände
Bei der Herstellung der Frankipfähle NG® wird der anstehende Boden verdrängt. Dadurch lassen sich neben den Abmessungen der Pfähle auch die mit dem Bodenaushub verbundenen Transport- und Entsorgungsaufwände reduzieren. Das Verfahren verbindet damit die technischen Anforderungen der Gründung mit einer auf die Baustellenbedingungen abgestimmten Ausführung.
Arbeiten in unmittelbarer Gewässernähe
Das angrenzende Fließgewässer erfordert besondere Schutzmaßnahmen während der Bauarbeiten. Dabei gelten insbesondere Vorgaben zur Vermeidung von Schadstoffeinträgen. Die Einhaltung der festgelegten Maßnahmen wird durch eine ökologische Baubegleitung überwacht.
Verbindung von Verkehr und Gewässer
Das Brückenbauwerk ist Teil des A14-Lückenschlusses zwischen Magdeburg und Schwerin. Bei Schernikau ermöglicht es künftig die Verkehrsführung über das lokale Fließgewässer und berücksichtigt zugleich dessen ungehinderten Wasserabfluss.