Landkreis Bautzen
A4
Dresden, Deutschland / 2023
Zwischen den Anschlussstellen Ohorn und Burkau wurde auf der Bundesautobahn A4 die Fahrbahndecke der Richtungsfahrbahn Aachen erneuert. Die Arbeiten erfolgten im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes durch eine Arbeitsgemeinschaft aus der Niederlassung Berlin und PORR Gussasphalt. Auf einer Länge von 4.310 m und einer Breite von 11,50 m entstand eine neue Deckschicht aus Gussasphalt. Noch bevor Fahrzeuge die erneuerte Fahrbahn nutzen konnten, erfolgten die Arbeiten abschnittsweise entlang eines der wichtigsten Verkehrswege zwischen Sachsen und Polen.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Verkehrswegebau GmbH
Projektart
Autobahn
Bauzeit
2023
4.310 Meter neue Gussasphaltdecke für die A4 im Landkreis Bautzen.
Neue Fahrbahndecke auf der A4
Die Bundesautobahn A4 verbindet auf ihrem östlichen Abschnitt die Region Bautzen mit dem überregionalen Fernverkehr. Für die Erneuerung der Fahrbahn wurde eine 3,5 cm starke Deckschicht aus Gussasphalt MA 8 S hergestellt. Die Asphaltdichte betrug 2,450 t/m³. Die Arbeiten umfassten den kompletten Einbau der neuen Deckschicht auf dem betroffenen Streckenabschnitt.
4.310 Meter Fahrbahn im Gussasphaltverfahren
Vor den eigentlichen Asphaltierungsarbeiten wurden entlang der Fahrbahnränder 50 cm breite Vorlegestreifen aus Gussasphalt hergestellt. Die Randabstellung erfolgte mittels Dachlatten. Anschließend wurde die Deckschicht in zwei Einbauphasen mit Breiten von 5,40 m und 5,10 m hergestellt. Zum Einsatz kam Gussasphalt unter Verwendung von viskositätsverändertem Bitumen 25/35 VL sowie Naturasphalt Trinidad Epuré (TE). Der Einbau erfolgte mit einer Kettenradbohle. Da Gussasphalt im eingebauten Zustand fließfähig ist, war keine zusätzliche Verdichtung durch Walzen erforderlich.
Arbeiten auf begrenztem Baufeld
Die Arbeiten fanden innerhalb eines begrenzten Arbeitsraums statt. Zwischen Fahrbahnrand und Schutzwand standen einschließlich der erforderlichen Arbeitsbereiche rund 7 m Einbaubreite zur Verfügung. Die einzelnen Bauabschnitte wurden auf die Verkehrsführung und die Randbedingungen des Streckenabschnitts abgestimmt. Vorlegestreifen, Haupteinbau und Oberflächenbearbeitung erfolgten nacheinander innerhalb des vorhandenen Baufelds.
Oberflächenbearbeitung der Fahrbahn
Nach dem Einbau der Asphaltdeckschicht wurde eine gebrochene Gesteinskörnung gemäß Verfahren B der ZTV Asphalt aufgebracht. Zum Einsatz kamen 11 kg/m² Gesteinskörnung der Körnung 2/4. Die Oberflächenbehandlung erfolgte unmittelbar nach dem Einbau der Deckschicht. Damit entstand die neue Fahrbahnoberfläche für den Streckenabschnitt zwischen Ohorn und Burkau.
Grundlage für den weiteren Autobahnbetrieb
Mit der Erneuerung der Deckschicht wurde ein weiterer Abschnitt der A4 instand gesetzt. Auf einer Länge von mehr als vier Kilometern entstand eine neue Fahrbahnoberfläche als Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur zwischen Bautzen und Dresden. Noch bevor der Verkehr wieder über die erneuerte Strecke rollte, wurden mehrere tausend Quadratmeter Gussasphalt eingebaut und die Fahrbahn abschnittsweise erneuert.