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Autobahn

zwischen Spreeau und Fürstenwalde
A12

A12, zwischen Berlin und Frankfurt/Oder, Deutschland / 04.2013 - 09.2018

Die Bundesautobahn A12 verbindet den Berliner Ring mit Frankfurt (Oder) und ist zugleich Teil der Europastraße E30. Die Strecke gehört damit zu einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Deutschland und Polen sowie weiteren Regionen Mittel- und Osteuropas. Um die bestehende Infrastruktur an die Anforderungen des Verkehrs anzupassen, wird die A12 abschnittsweise ausgebaut. Die PORR übernahm in Arbeitsgemeinschaft mehrere Bauabschnitte zwischen dem Autobahndreieck Spreeau und Fürstenwalde.

Zwei gelbe Schaufelbagger brechen die alten Fahrbahnbelag ab und beladen zwei Kipplaster mit dem Bauschuttmaterial.
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Verkehrswegebau GmbH

Projektart

Autobahn

Bauzeit

04.2013 - 09.2018

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Ausbau der A12 zwischen Spreeau und Fürstenwalde

Im April 2013 begannen die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt zwischen dem Autobahndreieck Spreeau und der Anschlussstelle Storkow auf einer Länge von rund 6 km. Damit die Verkehrsführung während der Bauzeit aufrechterhalten werden konnte, wurde zunächst die Richtungsfahrbahn Berlin temporär verbreitert. Anschließend erfolgte der grundhafte Ausbau der bestehenden Richtungsfahrbahnen.

Im Zuge der Maßnahme wurden die vorhandenen Fahrbahnen aufgenommen und durch neue Fahrbahnen in Betonbauweise ersetzt. Die Strecke wurde auf den Regelquerschnitt RQ 29,5 mit jeweils zwei Fahrstreifen und einem Standstreifen ausgebaut.

Weiterführung der Arbeiten Richtung Fürstenwalde

An den ersten Bauabschnitt schloss sich ein weiterer Ausbauabschnitt zwischen den Anschlussstellen Friedersdorf und Fürstenwalde West an. Auch hier umfassten die Arbeiten die Erneuerung der Richtungsfahrbahnen auf einer Länge von rund 6 km. Zusätzlich wurden zwei Brückenbauwerke erneuert sowie die Anschlussstellen Friedersdorf und Storkow umgebaut.

Bauausführung in zeitlich begrenzten Bauphasen

Die Arbeiten konnten jeweils nur innerhalb eines festgelegten Bauzeitraums zwischen April und September ausgeführt werden. Dadurch sollten witterungsbedingte Einflüsse auf die Bauausführung und die Verkehrsführung vermieden werden. Die einzelnen Bauphasen mussten entsprechend auf die Rahmenbedingungen der Strecke sowie auf die Aufrechterhaltung des Verkehrs abgestimmt werden.

Teil einer europäischen Verkehrsachse

Die Arbeiten auf der A12 verbinden Straßen- und Betonbau innerhalb eines mehrjährigen Infrastrukturprojekts. Neben der Erneuerung und Verbreiterung der Fahrbahn standen dabei insbesondere die abschnittsweise Verkehrsführung sowie die Einbindung neuer Brücken- und Anschlussstellenbauwerke in die bestehende Autobahninfrastruktur im Mittelpunkt der Maßnahme.

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.