Bielefeld
Bankhaus Lampe
Bielefeld, Deutschland / 01.2018 - 11.2019
Für die Lampe Immobilien GmbH & Co. KG realisierte die PORR Hochbau West den Neubau und die Sanierung des Stammsitzes des Bankhauses Lampe in der Bielefelder Innenstadt. Das Projekt umfasste die Herstellung eines neuen Bürogebäudes sowie die Einbindung und Sicherung denkmalgeschützter Bestandsfassaden und historischer Gebäudeteile.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Hochbau West GmbH
Projektart
Bürogebäude
Bauzeit
01.2018 - 11.2019
Neubau und Bestandssanierung am historischen Stammsitz
Neubau hinter denkmalgeschützter Bestandsfassade
Der fünfgeschossige Neubau wurde hinter der denkmalgeschützten und während der Bauarbeiten provisorisch gesicherten Bestandsfassade errichtet. Die historischen Giebel des Gebäudes wurden in die neue Stahlbetonkonstruktion integriert und dauerhaft mit dem Neubau verbunden. Das Gebäude umfasst einen Bruttorauminhalt von 23.000 m³ sowie eine Bruttogeschossfläche von 6.400 m².
Bestandssanierung und Rohbauarbeiten
Zum Leistungsumfang gehörten Erdarbeiten, Mauerwerksarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Bestandsgebäude. Die Arbeiten erfolgten unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bauteile und ihrer Einbindung in die neue Gebäudestruktur.
Archäologische Begleitung der Erdarbeiten
Im Zuge der Erdarbeiten wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Dabei kamen historische Funde aus dem 13. Jahrhundert zutage. In einzelnen Bereichen wurden zudem Hinweise auf ältere Siedlungsspuren vermutet. Die archäologischen Arbeiten begleiteten die Baugrubenherstellung und wurden in den Bauablauf integriert.
Historische Gebäudeteile
Hinter den historischen Lampe-Giebeln befindet sich ein historischer Raum mit originalen Ausstattungsgegenständen aus der Unternehmensgeschichte. Dazu gehören unter anderem Möbel, Leuchten, Türen und weitere Einrichtungsgegenstände.
Bauen in innerstädtischer Lage
Die Baustelle befand sich in der Bielefelder Innenstadt. Die Erschließung erfolgte über angrenzende Anliegerstraßen und Fußgängerbereiche. Materialtransporte und Baustellenlogistik wurden an die räumlichen Rahmenbedingungen des Standorts angepasst.
Grundlage für Büro- und Verwaltungsnutzung
Mit dem Projekt entstand ein Bürogebäude mit 6.400 m² Bruttogeschossfläche, das historische Bestandsteile und Neubauflächen miteinander verbindet. Die Maßnahme umfasst Neubau, Bestandssanierung sowie die Integration denkmalgeschützter Fassaden und Giebel in eine neue Gebäudestruktur.