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Bildungseinrichtungen

Freising
Berufliches Schulzentrum

MĂŒnchen, Deutschland / 05.2026 - 06.2027

In Freising entsteht ab Mai 2026 ein Ort, an dem kĂŒnftig rund 1.500 junge Menschen lernen, sich entfalten und ihre berufliche Zukunft gestalten werden. Im Auftrag des Landratsamts Freising ĂŒbernimmt die PORR Hochbau SĂŒd den Neubau des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums. Der Abschluss der Rohbauarbeiten ist fĂŒr Juni 2027 vorgesehen. Als derzeit grĂ¶ĂŸtes Hochbauprojekt des Landkreises kommt dem Vorhaben eine besondere Bedeutung zu – baulich wie auch gesellschaftlich.

Visualisierung
© Entwurfsverfasser: Schulz und Schulz

Facts & Figures


Unternehmen

PORR GmbH & Co. KGaA

Projektart

Bildungseinrichtungen

Bauzeit

05.2026 - 06.2027

Auftraggeber
Landratsamt Freising

GrĂ¶ĂŸtes Hochbauprojekt im Landkreis: PORR realisiert neues Berufliches Schulzentrum in Freising

Der Neubau entsteht am bestehenden Schulstandort an der Wippenhauser Straße und wird Teil des kĂŒnftigen Schulcampus. Neben dem neuen SchulgebĂ€ude wird eine moderne Dreifachsporthalle realisiert. Die bislang getrennten GebĂ€ude wachsen so zu einem zusammenhĂ€ngenden Campus zusammen. Ein neu geplanter Boulevard wird GebĂ€ude, SportflĂ€chen und Aufenthaltsbereiche zu einem lebendigen Bildungsquartier fĂŒr Begegnung, Bewegung und Austausch im GrĂŒnen verbinden. 

Geplant ist ein unterkellerter, kompakter Baukörper mit Erdgeschoss, drei Obergeschossen sowie Technikeinhausungen auf dem Dach. Trotz klarer Struktur entfaltet das GebĂ€ude eine großzĂŒgige rĂ€umliche Wirkung. WeitlĂ€ufige Nutzungsbereiche sowie eine integrierte Sporthalle prĂ€gen den neuen Campus und schaffen Raum fĂŒr vielfĂ€ltige Nutzungen. 

Bauen fĂŒr die nĂ€chste Generation 

Der Auftraggeber verfolgt das Ziel eines zukunftsfĂ€higen Bildungsbaus mit hoher AufenthaltsqualitĂ€t, der pĂ€dagogische ebenso wie ökologische Anforderungen erfĂŒllt. Das Projekt wird daher nach den Kriterien des QualitĂ€tssiegels Nachhaltiges GebĂ€ude (QNG) umgesetzt und strebt eine DGNB-Zertifizierung an. 

Die BauausfĂŒhrung ist aufgrund von Höhendifferenzen von bis zu 15 m, der NĂ€he zu laufenden Schulbetrieben sowie der beengten Erschließung anspruchsvoll. Technisch komplex ist zudem die GrĂŒndung auf BohrpfĂ€hlen bei großen GebĂ€udedimensionen, was eine prĂ€zise Planung, abgestimmte Logistik und hohe Sicherheitsstandards erfordert. 

Ressourceneffiziente Hybridbauweise 

In Hybrid‑Skelettbauweise realisiert, kombiniert der Neubau die klassischen Massivbauweisen mit Beton‑, Stahl‑ und Holz‑Beton‑Verbundelementen und vereint TragfĂ€higkeit, Ressourceneffizienz sowie Bauzeitoptimierung. 

Zur Steuerung des komplexen Projekts setzt das Bauteam auf LEAN Construction, Building Information Modeling (BIM) und das Abrechnungstool iTWO. Mehrere Fachbereiche arbeiten dabei im Schulterschluss eng zusammen, darunter die pde Timber, ein Schwesterunternehmen der PORR, die ihre technische Expertise bei Holz‑Beton‑Verbunddecken beisteuert. 

Was im BaugeschÀft letztlich zÀhlt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.