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Kreisstraße

Holdorf
K270

Holdorf, Deutschland / 09.2025 - 10.2025

Im Auftrag des Landkreises Vechta hat die PORR Verkehrswegebau Niederlassung Osnabrück den Fahrbahnbelag der Ihorster Straße (K270) zwischen dem Holdorfer Ortsteil Ihorst und dem Kreisverkehr in Mühlen auf rund 2,1 Kilometern erneuert. Neben dem neuen Fahrbahnaufbau wurden die Anliegerzufahrten und die Entwässerungsrinne an die veränderte Fahrbahnhöhe angepasst sowie die Bankette instand gesetzt. Besondere Anforderungen ergaben sich durch unterschiedliche Bestandsaufbauten im Untergrund und PAK-belastetes Ausbaugut.

Bild zeigt eine Walze des Verkehrswegebau bei der Fahrbahnsanierung auf der K270. Im Hintergrund sieht man einen Wald und eine weiter Baumaschiene.
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Verkehrswegebau GmbH

Projektart

Kreisstraße

Bauzeit

09.2025 - 10.2025

Auftraggeber
Landkreis Vechta

Fahrbahnsanierung auf der K270 bei Holdorf

Die Ihorster Bauerschaft ist eine typische Streusiedlung des Oldenburger Münsterlands, geprägt von Baumreihen, Feldern und Gehöften. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist die K270 eine wichtige Verkehrsverbindung im ländlichen Raum. Um die Einschränkungen durch die Vollsperrung möglichst gering zu halten und nachfolgende Maßnahmen nicht zu verzögern, war eine termingerechte Fertigstellung von besonderer Bedeutung.

Neuer Fahrbahnaufbau auf rund 12.000 Quadratmetern

Nach dem Abfräsen des vorhandenen Fahrbahnbelags wurde auf rund 12.000 Quadratmetern ein etwa zwölf Zentimeter starker Aufbau aus Asphalttrag- und Deckschicht im Hocheinbau hergestellt. Parallel dazu wurden die Anliegerzufahrten sowie die fünfzeilige Entwässerungsrinne an die neue Fahrbahnhöhe angepasst. Abschließend wurden die Bankette entlang der Strecke instand gesetzt.

Unterschiedliche Bestandsaufbauten erforderten Anpassungen

Während der Arbeiten zeigte sich, dass der vorhandene Untergrund abschnittsweise unterschiedlich aufgebaut war. Dabei kamen unter anderem alte Asphalttragschichten, Packlagen sowie Schottertragschichten in früheren Fahrbahnverbreiterungen zum Vorschein. Da diese inhomogene Unterlage im Vorfeld nicht absehbar war, musste der Bauablauf kurzfristig angepasst werden.

PAK-belastetes Material fachgerecht abgewickelt

Zusätzlich erforderte PAK-belastetes Ausbaugut eine Entsorgung im Begleitscheinverfahren. In betroffenen Bereichen wurden Schadstellen ausgekoffert und die Flächen anschließend planiert und nachverdichtet. Wo erforderlich, wurde zudem eine neue Schottertragschicht eingebaut, sodass der vorgesehene Fertigstellungstermin trotz der zusätzlichen Arbeiten eingehalten werden konnte.

Wichtige Verbindung im ländlichen Raum

Mit der sanierten K270 steht den Bewohnerinnen und Bewohnern zwischen Ihorst und Mühlen wieder eine instand gesetzte Verkehrsverbindung zur Verfügung. Für die ländlich geprägte Ihorster Bauerschaft trägt die Kreisstraße damit weiterhin zur Erreichbarkeit im Alltag bei.

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.