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Landesstraße

Berlin-Grünau
L23 / L38

Berlin-Grünau, Deutschland / 2024

Im Umfeld von Grünheide wurden an den Landesstraßen L23 und L38 mehrere Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt. Mit der Entwicklung neuer Gewerbe- und Industriestandorte in der Region haben sich auch die Anforderungen an die bestehende Verkehrsinfrastruktur verändert. Der PORR Verkehrswegebau Eisenhüttenstadt erhielt vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg den Auftrag, den bestehenden Kreisverkehr im Bereich der L23 und L38 zu einer ampelgeregelten Kreuzung umzubauen sowie die Fahrbahndecke der L23 abschnittsweise zu erneuern.

Das Bild zeigt eine Straßenszene während Bauarbeiten. Ein gelbes Straßenwalzenfahrzeug mit der Aufschrift "PORR" legt eine neue Asphaltschicht auf eine ländliche Straße, die von Bäumen und Grünflächen umgeben ist.
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Verkehrswegebau GmbH

Projektart

Landesstraße

Bauzeit

2024

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Umbau eines Verkehrsknotens bei Freienbrink

Der bisherige Kreisverkehr wurde zu einer vierarmigen Kreuzung mit Lichtsignalanlage umgebaut. Im Zuge der Arbeiten entstanden zusätzliche Fahrstreifen für die verschiedenen Fahrbeziehungen innerhalb des Knotenpunkts. Die Maßnahme war Teil mehrerer Bauvorhaben im Umfeld von Freienbrink und Grünheide, die parallel umgesetzt wurden.

Straßenbau in mehreren Bauphasen

Die Arbeiten am Knotenpunkt wurden in vier Hauptphasen und zehn Unterphasen gegliedert. Vor Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten erfolgte die Kampfmittelsondierung der Bauflächen. Anschließend wurden provisorische Umfahrungen hergestellt, bevor die Arbeiten im Kreuzungsbereich begannen. Zum Leistungsumfang gehörten Fräsarbeiten, Bodenaushub, der Einbau neuer Schichten sowie die Installation der Lichtsignalanlage.

Deckenerneuerung der L23

Neben dem Umbau des Knotenpunkts wurde die Fahrbahn der L23 auf einer Länge von 8,6 km erneuert. Zusätzlich umfassten die Arbeiten 4,05 km Radweg. Die Maßnahme wurde in fünf Bauabschnitte sowie einen separaten Radwegabschnitt unterteilt. Je nach Zustand der vorhandenen Fahrbahn kamen unterschiedliche Bauweisen zum Einsatz. Während einzelne Abschnitte einen vollständigen Neuaufbau erhielten, wurden in anderen Bereichen die oberen Asphaltschichten erneuert.

Abstimmung von Umleitungen und Bauabläufen

Für die Ausführung der Arbeiten war eine Vollsperrung der L23 erforderlich. Gleichzeitig mussten Busverkehr, Umleitungsstrecken, Zufahrten zu Einrichtungen sowie die Erreichbarkeit der Anlieger berücksichtigt werden. Die verschiedenen Bauabschnitte der Fahrbahnerneuerung wurden mit den Arbeiten am Knotenpunkt L23/L38 abgestimmt und in einen gemeinsamen Bauablauf integriert.

Verkehrsinfrastruktur im Umfeld von Grünheide

Die Maßnahmen an der L23 und L38 verbinden Straßenbau, Kreuzungsumbau und Fahrbahnerneuerung innerhalb eines gemeinsamen Infrastrukturprojekts. Neben den Arbeiten am Knotenpunkt standen dabei insbesondere die Organisation der Bauphasen, die Verkehrsführung während der Vollsperrungen sowie die Abstimmung mehrerer paralleler Baumaßnahmen im Umfeld von Grünheide im Mittelpunkt des Projekts.

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.