Hagen-Haspe
Parkpalette Evangelisches Krankenhaus
Hagen, Deutschland / 05.2020 - 06.2021
Am Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe realisierte die PORR Hochbau Region West eine Parkpalette mit insgesamt 265 Pkw-Stellplätzen. Der Neubau entstand auf dem bestehenden, rund 3.300 m² großen Parkplatz und erweiterte die vorhandene Stellplatzkapazität um 100 Plätze.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Hochbau West GmbH
Projektart
Gewerbebau
Bauzeit
05.2020 - 06.2021
Neue Parkmöglichkeiten im Krankenhausbetrieb
Zusätzliche Stellplätze für Krankenhaus und Pflegeheim
Das Evangelische Krankenhaus liegt im Hagener Stadtteil Spielbrink, der im Volksmund auch „Mops“ genannt wird. Die Klinik verfügt über mehr als 300 Betten und neun Fachabteilungen und ist über eine unterirdische Passage mit dem benachbarten Seniorenheim verbunden. Die Parkpalette wurde vor dem Hintergrund des Stellplatzbedarfs von Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besuchern sowie Mitarbeitenden errichtet. Für die Dauer der Bauarbeiten stand zunächst ein Ersatzparkplatz zur Verfügung.
Vier Parkebenen in Hanglage
Die vorhandene Geländesituation wurde in die Konstruktion der Parkpalette einbezogen. Aufgrund der leichten Hanglage entstanden vier höhenversetzte Ebenen, die über insgesamt sechs Rampen miteinander verbunden sind. Die einzelnen Parkdecks werden zusätzlich über ein Treppenhaus mit vorgehängter Glasfassade erschlossen.
Stahlverbundkonstruktion und unterschiedliche Beläge
Die Tragkonstruktion wurde in Stahlverbundbauweise hergestellt. Die Deckenplatten bestehen aus Halbfertigteilen mit Ortbeton und liegen auf einer Stahlkonstruktion auf. In den unteren Ebenen wurden die Verkehrsflächen gepflastert. Die beiden frei bewitterten oberen Ebenen sowie die Rampen erhielten einen Gussasphaltaufbau.
Mehr Stellplätze auf bestehender Parkplatzfläche
Mit der Parkpalette wurde die vorhandene Parkplatzfläche baulich neu organisiert und um zusätzliche Stellplätze ergänzt. Die Anordnung auf vier höhenversetzten Ebenen nutzt dabei die vorhandene Hanglage des Grundstücks. Damit entstanden zusätzliche Parkmöglichkeiten für die unterschiedlichen Nutzergruppen von Krankenhaus und benachbartem Seniorenheim, ohne dass dafür ein zusätzlicher ebenerdiger Parkplatz an anderer Stelle dauerhaft benötigt wurde.