Hamburg
Quartier Marzipanfabrik
Hamburg, Deutschland / 08.2022 - 04.2024
Im Hamburger Stadtteil Altona realisierte die PORR Hochbau West den erweiterten Rohbau der HĂ€user 5, 6 und 8 innerhalb des GeschĂ€ftsquartiers Marzipanfabrik. Im Auftrag der EigentĂŒmerfamilie Hollmann entstanden rund 12.480 mÂČ BruttogeschossflĂ€che sowie eine Tiefgarage, die die GebĂ€ude miteinander verbindet.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Hochbau West GmbH
Projektart
BĂŒrogebĂ€ude
Bauzeit
08.2022 - 04.2024
Neue BĂŒro- und GewerbeflĂ€chen in der Marzipanfabrik Hamburg
Vom Produktionsstandort zum GeschÀftsquartier
Auf dem rund 52.000 mÂČ groĂen Areal wurden frĂŒher unter anderem Marzipan und Nougat produziert sowie Garne hergestellt. Seit 2012 wird das GelĂ€nde schrittweise als Quartier mit BĂŒro- und GewerbeflĂ€chen weiterentwickelt. Der Masterplan des Hamburger BĂŒros Reinhard Hagemann bildet die Grundlage fĂŒr die Neuordnung des Areals.
Historische Industriebauten bleiben dabei Teil des Standorts und werden durch neue GebÀude ergÀnzt. Zu den erhaltenen Strukturen gehört auch der rund 20 m hohe Schornstein der 1896 errichteten ehemaligen Marzipan- und Marmeladenfabrik.
Klinkerfassaden nehmen Bezug auf den Bestand
Die HĂ€user 5 und 6 greifen mit ihren Klinkerfassaden Gestaltungselemente der historischen IndustriegebĂ€ude auf. ErgĂ€nzt werden sie durch groĂflĂ€chige Pfosten-Riegel-Konstruktionen und zurĂŒckgesetzte Staffelgeschosse in Holzbauweise. Auf diese Weise werden Materialien und Gestaltungselemente des Bestands in der Architektur der Neubauten wieder aufgegriffen.
Haus 8 ergÀnzt die gewerbliche Nutzung
Das an das ehemalige Kesselhaus anschlieĂende Haus 8 wurde fĂŒr eine gastronomische Nutzung konzipiert. Gemauerte BacksteinwĂ€nde und Sichtbetondecken greifen Materialien auf, die auch an anderen Stellen des Quartiers eingesetzt werden. ErgĂ€nzt wird das GebĂ€ude durch einen verglasten Wintergarten.
Weiterbauen mit Bezug zur Industriegeschichte
Mit den HĂ€usern 5, 6 und 8 wird die vorhandene Struktur der Marzipanfabrik um weitere BĂŒro-, Gewerbe- und GastronomieflĂ€chen ergĂ€nzt. Die Neubauten fĂŒhren charakteristische Materialien des ehemaligen Industriestandorts fort und schaffen zugleich die baulichen Voraussetzungen fĂŒr neue Nutzungen innerhalb des Quartiers.