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Erschließung

Nürtingen
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU)

Nürtingen, Deutschland / 2025

Auf dem Campus Braike der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen entsteht bis 2029 ein neues Gebäude für die Kunst- und Theatertherapie. Mit dem Neubau werden künftig verschiedene bisher verteilte Einrichtungen an einem Standort zusammengeführt. Im Auftrag von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ludwigsburg, übernahm die PORR Verkehrswegebau umfangreiche Tiefbauarbeiten zur Vorbereitung des Baufelds. Dazu gehörten die Umverlegung bestehender Leitungen, die Herstellung neuer Kanalanschlüsse sowie Arbeiten an der Fernwärmeversorgung.

Bild zeigt einen Bauarbeiter bei arbeiten an dem ebnen der Erde.
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

A. Waggershauser Strassenbau GmbH + Co. KG

Projektart

Erschließung

Bauzeit

2025

Auftraggeber
Vermögen und Bau Baden-Württemberg

Tiefbauarbeiten für den Neubau der Kunst- und Theatertherapie in Nürtingen

Infrastruktur für den neuen Hochschulstandort

Der Neubau umfasst künftig Lehr-, Arbeits- und Veranstaltungsflächen für die Kunst- und Theatertherapie. Damit das Gebäude am vorgesehenen Standort errichtet werden kann, mussten bestehende Leitungen und technische Infrastrukturen angepasst werden.

Zu den Leistungen der PORR gehörten die Umverlegung vorhandener Abwasserleitungen, die Herstellung neuer Kanalhaltungen sowie die Anbindung an bestehende Ver- und Entsorgungsnetze. Während der Bauarbeiten sorgten provisorische Um- und Überleitungen dafür, dass der Abwasserabfluss auf dem Campus aufrechterhalten blieb.

Leitungs- und Kanalbau auf engem Raum

Ein Regen- und ein Schmutzwasserkanal verliefen durch das zukünftige Baufeld und wurden durch neue Kanalhaltungen ersetzt. Zusätzlich entstand ein neuer Regenwasseranschluss an den Kanal in der Schelmenwasenstraße. Darüber hinaus verlegte das Team neue Wasserleitungen sowie Abschnitte der Fernwärmeversorgung und stellte die dafür erforderliche Medientrasse her. Ergänzt wurden diese Arbeiten durch Abbruch-, Erd- und Straßenbauleistungen auf dem Campusgelände.

Archäologische Begleitung der Bauarbeiten

Die Tiefbauarbeiten erfolgten unter besonderen Rahmenbedingungen. Auf dem Gelände wurden archäologische Funde entdeckt, die während der Bauausführung berücksichtigt werden mussten. Daher wurden die Aushubarbeiten für die neuen Kanäle durch eine archäologische Baubegleitung begleitet. Zusätzlich befanden sich im unmittelbaren Umfeld Kunstobjekte und gestaltete Freianlagen, die während der Bauarbeiten geschützt wurden.

Bauarbeiten auf einem aktiven Hochschulcampus

Der Baustellenbereich lag im Eingangsbereich des Campus Braike und grenzte unmittelbar an laufend genutzte Hochschulflächen. Fußgängerverkehr, Anlieferungen sowie der Hochschulbetrieb mussten während der Bauzeit berücksichtigt werden. Die Organisation der Baustelle erfolgte daher unter den Bedingungen eines aktiven Campusstandorts, auf dem Bauarbeiten und Hochschulalltag parallel stattfinden.

Grundlage für den Neubau auf dem Campus Braike

Die Arbeiten in Nürtingen verbinden Leitungs-, Kanal- und Straßenbau mit den Anforderungen eines laufenden Hochschulbetriebs. Neben der Anpassung bestehender Infrastruktur standen dabei insbesondere die Vorbereitung des zukünftigen Baufelds sowie die Einbindung neuer Ver- und Entsorgungssysteme in die vorhandenen Campusstrukturen im Mittelpunkt des Projekts.

 

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.