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Autobahn

Anschlussstelle Seevetal-Ramelsloh und dem Horster Dreieck
A7

Velbert, Deutschland / 2024

Die Bundesautobahn A7 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Deutschlands. Zwischen der Anschlussstelle Seevetal-Ramelsloh und dem Horster Dreieck wurde die Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Hamburg erneuert. Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nord, sanierte der PORR Verkehrswegebau einen rund drei Kilometer langen Streckenabschnitt. Die Arbeiten erfolgten während einer Vollsperrung der A7 zwischen Freitagabend und Montagmorgen.

 

Bild zeigt die Arbeiten bei Dunkelheit. Man sieht nur die Scheinwerfer der Baugeräte
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR Verkehrswegebau GmbH

Projektart

Autobahn

Bauzeit

2024

Auftraggeber
Autobahn GmbH des Bundes

Fahrbahnerneuerung auf der A7 zwischen Seevetal-Ramelsloh und dem Horster Dreieck

Häufige Wechsel zwischen Frost- und Tauwetter hatten die Fahrbahn des Hauptfahrstreifens und des ersten Überholfahrstreifens auf drei Kilometern so stark beschädigt, dass nur noch Tempo 80 erlaubt waren. Um den Verkehr auf der stark befahrenen Strecke so kurz wie möglich zu belasten, mussten sämtliche Arbeiten wie Einrichtung und Räumung der Verkehrssicherung, Rückbau und Neubau der Asphaltschicht sowie die abschließende Markierung an einem Wochenende im 24-Stundenbetrieb ausgeführt werden.

Arbeiten auf einer hoch belasteten Autobahnstrecke

Schäden an der bestehenden Fahrbahndecke machten die Erneuerung der Asphaltoberfläche erforderlich. Im Zuge der Maßnahme wurden rund 19.000 m² Deckschicht aus offenporigem Asphalt (OPA) erneuert.

Da für die Bauarbeiten nur eine begrenzte Sperrzeit zur Verfügung stand, wurden sämtliche Leistungen innerhalb eines Wochenendes ausgeführt. Dazu gehörten die Einrichtung und Räumung der Verkehrssicherung, Fräsarbeiten, der Einbau der neuen Deckschicht sowie Markierungsarbeiten.

Einbau einer neuen OPA-Deckschicht

Nach dem Abfräsen der bestehenden Deckschicht wurde die Unterlage mit Hochdruck gereinigt. Anschließend erfolgte der Einbau einer bitumenhaltigen Zwischenschicht (Stress Absorbing Membrane Interlayer, SAMI) mit einer aufgebrachten Gesteinskörnung. Auf dieser Grundlage wurde die neue Deckschicht aus offenporigem Asphalt hergestellt. Der Einbau erfolgte über die gesamte Breite der beiden Fahrstreifen mit einem verbreiterten Asphaltfertiger und vorgeschaltetem Beschicker. Zum Abschluss wurden die Markierungen hergestellt und die Anschlüsse an die vorhandenen Fahrbahnflächen ausgeführt.

Digitale Unterstützung der Bauabläufe

Für die Planung und Steuerung der Arbeiten wurde ein digitales Projektmanagementsystem eingesetzt. Darüber hinaus umfasste die Bauvorbereitung die Organisation von Personal, Geräten, Asphalttransporten und Ersatztechnik für die Dauer der Baumaßnahme. An den Asphaltierungsarbeiten waren neben dem PORR Verkehrswegebau auch weitere Unternehmenseinheiten beteiligt, darunter die PORR Gussasphalt.

Fahrbahnerneuerung innerhalb einer Wochenendsperrung

Die Arbeiten auf der A7 verbanden Fräs-, Asphalt- und Markierungsarbeiten auf einem stark befahrenen Autobahnabschnitt. Neben dem Einbau der neuen OPA-Deckschicht prägten insbesondere die Organisation der Bauabläufe innerhalb der Vollsperrung sowie die Abstimmung der verschiedenen Gewerke den Projektverlauf.