Hannover
Wohnprojekt in der Wasserstadt Limmer
Hannover, Deutschland / 11.2024 - 02.2025
Fünf Kilometer vom Hannoveraner Stadtzentrum entfernt entsteht auf dem ehemaligen Gelände der Continental AG das Wohnquartier „Wasserstadt Limmer“. Auf dem letzten freien Baufeld stellte die Niederlassung Oldenburg des PORR Spezialtiefbau im Auftrag des Generalunternehmers BöCon die Tiefgründung für drei Mehrfamilienhäuser her. Die Ausführungsplanung einschließlich der Berechnung der Pfahlstatik sowie der Erstellung der Pfahlpläne erfolgte durch die PORR Spezialtiefbau Planung.
Facts & Figures
Unternehmen
PORR Spezialtiefbau Planung GmbH, PORR Spezialtiefbau GmbH
Projektart
Gründung
Bauzeit
11.2024 - 02.2025
Ein neues Baufeld in der Wasserstadt Limmer
Die Wasserstadt Limmer gehört zu den größten Stadtentwicklungsprojekten in Hannover. Das rund 23 ha große Areal liegt zwischen dem Stichkanal Hannover-Linden und dem Verbindungskanal zur Leine. Auf einer Fläche von 4.525 m² entstehen drei drei- beziehungsweise viergeschossige Wohngebäude mit insgesamt 53 Wohnungen. Ein gemeinschaftlich genutztes Karree bildet den Mittelpunkt des neuen Baufelds.
Pfahlgründung im wechselnden Baugrund
Die oberen Bodenschichten im Projektgebiet bestehen aus schluffigen Böden mit begrenzter Tragfähigkeit. Für die Lastabtragung der Gebäude war daher eine Tiefgründung bis in Tiefen von rund 12 m erforderlich. Da Lage und Beschaffenheit der tragfähigen Bodenschichten innerhalb des Baufelds schwankten, wurden unterschiedliche Absetztiefen und Pfahldimensionen vorgesehen. Insgesamt stellte der PORR Spezialtiefbau 259 Atlaspfähle her. Davon entfielen 173 Pfähle auf Durchmesser von 41/51 cm sowie weitere 86 Pfähle auf Durchmesser von 46/56 cm.
Arbeiten unter der Oberfläche
Für die Tiefgründung kamen Atlaspfähle mit schraubenförmigem Pfahlschaft zum Einsatz. Das Pfahlsystem gehört zur Greenpile®-Technologie des PORR Spezialtiefbaus und wurde für die Gründung der Wohngebäude im Projektgebiet eingesetzt. Die Ausführung umfasste insgesamt 259 Atlaspfähle mit unterschiedlichen Durchmessern und Absetztiefen, die auf die wechselnden Baugrundverhältnisse abgestimmt wurden. Die Herstellung der Pfähle erfolgte in unmittelbarer Nähe zu bereits fertiggestellten und bewohnten Gebäuden der Wasserstadt Limmer. Neben der eigentlichen Gründung waren dabei die räumlichen Randbedingungen des innerstädtischen Baufelds sowie die vorhandene Bebauung zu berücksichtigen.
Grundlage für den nächsten Bauabschnitt
Mit der Pfahlgründung entstand die Grundlage für die anschließenden Hochbauarbeiten auf dem letzten freien Baufeld der Wasserstadt Limmer. Damit wurde ein weiterer Abschnitt des neuen Wohnquartiers vorbereitet.