Spundwand
Eine Spundwand ist eine dichtende Wand aus Stahlprofilen zur Sicherung von Baugruben, Ufern und Böschungen. Sie wird gerammt, gerüttelt oder gepresst und schützt zuverlässig vor Wasser und Boden.
Lexikon: Spundwand
SpundwandGepresst, gerüttelt oder gerammt
Zur Sicherung eines Geländesprungs, einer Baugrube oder als Abdichtung – etwa gegen Wasser oder kontaminierte Böden – setzen wir die Spundwand ein. Die Stahlspundwand ist mit der Schlossdichtung nahezu wasserundurchlässig.
Um Baugruben horizontal gegen das Grundwasser abzuschotten, binden wir Spundwände in anstehende Bodenschichten mit einer geringen Wasserdurchlässigkeit oder künstlich hergestellte Dichtsohlen ein.
Allgemeine Anwendungsbereiche der Spundwand sind:
- Herstellung von Ufersicherungen, Kaimauern
- Baugrubenumschließungen, auch in Gewässern
- Hang- und Böschungssicherungen
- Schächte
Technische BroschüreBaugruben
Vorteile von Spundwänden
- Spundwände bieten hohe Sicherheit durch die sehr gute Abdichtung.
- Verschiedene Profile stehen zur Verfügung. Damit können Spundwände flexibel auf die jeweiligen Anforderungen der Baustelle abgestimmt werden.
- Das Verfahren ist ressourcenschonend, da die Profile gezogen und wiederverwendet werden können.
- Durch schonende Einbringmethoden können Spundwände auch im innerstädtischen Bereich eingesetzt werden. Dabei werden hydraulische Pressen oder moderne Hochfrequenzvibratoren eingesetzt.
- Die Herstellung von Spundwänden ist ressourcenschonend, es muss kein Boden gefördert werden.
- Die Baustelleneinrichtung ist platzsparend und die Ausführung witterungsunabhängig.
Grundlagen zur Spundwand
Ausführungsvarianten bei der Spundwand
Folgende Ausführungsvarianten sind möglich:
- Freistehende Spundwand
- Spundwand mit Gurtung und Rückverankerung / Aussteifung

Spundwand mit Gurtung
© PORR
Qualitätssicherung
Eine hohe Ausführungsqualität erreichen wir durch:
- Individuell abgestimmte Verfahrensanweisungen
- Einhaltung der Anforderungen aus der DIN 1054 sowie den Empfehlungen des Arbeitskreises „Baugruben“ (EAB).
- ausführliche Herstellprotokolle
- Klare Prozesse über unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN 9001:2015
- regelmäßige Schwingungsmessungen
- Schlossdetektoren, die sicherstellen, dass die einzelnen Bohlen durch ineinander greifende Schlösser (Nut und Feder) verbunden sind.



