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Ingenieurbau

Großbetonage in rund 60 Meter Höhe

Horb, / Ingenieurbau

Hoch über dem Neckartal erreichen die Arbeiten an der Hochbrücke Horb den nächsten Meilenstein. Mit komplexen Kraneinsätzen und einer Großbetonage wurden zentrale Bauteile des Überbaus erfolgreich weitergeführt. Die aktuellen Arbeiten zeigen eindrucksvoll, mit welcher Präzision und technischen Leistungsfähigkeit der Ingenieurbau an einem der anspruchsvollsten Brückenprojekte Baden-Württembergs voranschreitet.

Betonagearbeiten am Überbau der Hochbrücke Horb: Der Brückenbau schreitet auf massiven Pfeilern voran, unterstützt durch Krananlagen, Schalungsgerüste und Betonpumpen in landschaftlich geprägter Umgebung.
© PORR
Großbetonage in rund 60 Meter Höhe.

Ende März kamen im Bereich der Achse 30b zwei 450-Tonnen-Mobilkrane zum Einsatz. In mehreren Tandemhüben wurden Jochträger auf eine Höhe von rund 65 Metern gehoben. Mit etwa 40 Tonnen Gewicht bilden die einzelnen Bauteile eine entscheidende Schnittstelle im Bauablauf. Über sie werden die Lasten aus den Traggerüsten in die Hilfstürme kontrolliert eingeleitet. Der Einhub erforderte eine exakte Abstimmung aller Beteiligten sowie höchste Präzision in der Ausführung.

Parallel dazu wurden im Bereich der Bauabschnitte 19 und 20 die Stege des Überbaus betoniert. Insgesamt wurden rund 850 Kubikmeter Beton eingebaut. Das entspricht etwa 120 Betonmischerladungen, die in enger Taktung koordiniert wurden. Zum Einsatz kamen zwei Betonpumpen mit Auslegerlängen von 67,5 und 56 Metern. Der Beton wurde bis zu 60 Meter in die Höhe gefördert und dort mithilfe hydraulischer Verteilermasten eingebracht. Die Betonage erstreckte sich über mehrere Stunden hinweg und erfolgte im Zwei-Schicht-Betrieb. Die Kombination aus großer Förderhöhe, engen Platzverhältnissen und exakter Taktung stellte hohe Anforderungen an alle Beteiligten.

Die aktuellen Arbeiten knüpfen nahtlos an den begonnenen Einbau der Schrägseile an und sind ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Gesamttragwerk der Brücke. 

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Sarah Render

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