Hochbrücke Horb rückt sichtbar voran
Horb , / Ingenieurbau
Mit jedem neuen Bauabschnitt wächst die Hochbrücke Horb ein Stück weiter und mit ihr die Vorfreude auf ein Bauwerk, das das Neckartal einmal auf eindrucksvolle Weise überspannen wird. Nun konnte ein bedeutender Fortschritt erzielt werden: Der erste von drei Seilabschnitten ist nahezu fertiggestellt, sodass der Einbau der Seile in diesem Abschnitt noch im Februar erfolgen kann. Seit Ende Januar steht bereits die Hälfte des gesamten Überbaus. Ein sichtbares Zeichen dafür, wie kraftvoll das Projekt vorankommt.
Hinter den Kulissen laufen die Arbeiten mit Hochdruck
Auch hinter den Kulissen laufen die Arbeiten mit Hochdruck: Der zweite und letzte Einsatz des Raupenkrans wird derzeit minutiös vorbereitet. Mit ihm sollen sämtliche noch ausstehenden Grobbleche eingehoben werden – Millimeterarbeit in großer Höhe, die höchste Präzision erfordert. Parallel dazu steht das Projekt kurz vor einem weiteren technisch anspruchsvollen Kapitel: dem Beginn der Seileinbauarbeiten im ersten von drei Abschnitten. An Achse 50 haben die Vorbereitungen hierfür bereits begonnen.
Die bisher erreichten Meilensteine unterstreichen eindrucksvoll die starke Teamleistung auf der Baustelle: So gelang bereits im vergangenen Herbst der erfolgreiche Einhub der ersten Grobbleche. Anschließend wurden sämtliche Traggerüste millimetergenau in ihre Solllage verschoben, wodurch nun an fünf Positionen gleichzeitig am Überbau gearbeitet werden kann. Ein weiterer wichtiger Meilenstein waren mehrere anspruchsvolle Betonagen in großer Höhe, die vollständig reibungslos umgesetzt wurden. Insgesamt kamen dabei rund 150 Kubikmeter Beton zum Einsatz. Trotz der erheblichen Förderhöhe, über die der Beton gepumpt werden musste, konnte die Betonage innerhalb von knapp acht Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Moderne Steigleitungen und hydraulische Betonverteiler sorgten dabei für einen präzisen und effizienten Bauablauf.
All diese Fortschritte zeigen: Die Hochbrücke Horb wächst nicht nur konstruktiv, sondern entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der markantesten Infrastrukturprojekte in Baden-Württemberg.