Zur Übersicht
Wohnbau

Oldenburg
Quartier Abraham

Oldenburg, Deutschland / 01.2022 - 07.2023

Mitten in der Oldenburger FußgĂ€ngerzone entstand das Quartier Abraham. Die PORR realisierte das Projekt als Generalunternehmerin und begleitete die Entwicklung des Standorts vom RĂŒckbau des BestandsgebĂ€udes bis zur schlĂŒsselfertigen Übergabe des Neubaus. Die Spezialtiefbauarbeiten wurden durch den PORR Spezialtiefbau ausgefĂŒhrt. Auftraggeber waren die Zweite ANIMA-Oldenburg Projektgesellschaft mbH & Co. KG und die VIVUM Services GmbH.

Von der Abrahamstraße aus schaut man ĂŒber die FußgĂ€ngerzone in Oldenburg auf den modernen Neubau eines Wohn- und GeschĂ€ftshauses.
© Jaroslav Weber / mood-studio.de

Facts & Figures


Unternehmen

PORR GmbH & Co. KGaA

Projektart

Wohnbau, Gewerbebau

Bauzeit

01.2022 - 07.2023

Auftraggeber
Zweite ANIMA-Oldenburg Projektgesellschaft mbH & Co. KG / VIVUM Services GmbH

Wohnen und Gewerbe an einem Standort

Vom Kaufhaus zum Wohn- und GeschÀftshaus

Auf dem rund 2.700 mÂČ großen GrundstĂŒck befand sich zuvor ĂŒber viele Jahre ein Kaufhaus, das diesen Bereich der Innenstadt prĂ€gte. Nach einer Phase des Leerstands wurde das Areal neu entwickelt. Heute umfasst das Quartier Abraham Einzelhandels- und GastronomieflĂ€chen im Erdgeschoss sowie 121 Mikroapartments in den darĂŒberliegenden Geschossen bis hin zum Dachgeschoss.

RĂŒckbau und Neubau auf demselben GrundstĂŒck

Mit dem RĂŒckbau des BestandsgebĂ€udes begann die Umgestaltung des GrundstĂŒcks. Der anfallende Bauschutt wurde vor Ort aufbereitet und zu großen Teilen wiederverwendet. Anschließend entstand auf derselben FlĂ€che das neue GebĂ€ude, das nach dem KfW-Effizienzhaus-55-Standard errichtet wurde.

Bauen in der FußgĂ€ngerzone

Die Baustelle befand sich mitten im Leben der Innenstadt. WĂ€hrend GeschĂ€fte, Gastronomie und öffentlicher Raum weiterhin genutzt wurden, liefen auf dem GrundstĂŒck Abbruch-, Rohbau- und Ausbauarbeiten. Enge Straßen, begrenzte Anlieferungszeiten und die unmittelbare Nachbarschaft zu bestehenden Nutzungen prĂ€gten die Rahmenbedingungen des Projekts. In Abstimmung mit der Stadt Oldenburg wurde hierfĂŒr ein Logistikkonzept entwickelt.

Fassadenarbeiten unter besonderen Randbedingungen

Besondere Anforderungen ergaben sich bei den Fassadenarbeiten. FĂŒr die DĂ€mmung kamen 20 cm starke MiWO-DĂ€mmpaneele zum Einsatz. WĂ€hrend die unteren Bereiche im Zuge des Rohbaus bearbeitet werden konnten, waren fĂŒr die oberen Geschosse andere Verfahren erforderlich. In rund 16 m Höhe montierten Fassadenkletterer etwa 90 DĂ€mmplatten auf einer FlĂ€che von rund 300 mÂČ. Die Arbeiten fanden teilweise nachts sowie bei niedrigen Temperaturen und wechselnden Witterungsbedingungen statt.

Neue Nutzung fĂŒr einen bekannten Standort

Mit dem Quartier Abraham erhielt ein ĂŒber viele Jahre prĂ€gender Standort in der Oldenburger Innenstadt eine neue Funktion. Wo sich zuvor ein Kaufhaus befand, entstanden Wohnraum sowie FlĂ€chen fĂŒr Einzelhandel und Gastronomie. Das Projekt steht damit fĂŒr die Umnutzung eines innerstĂ€dtischen BestandsgrundstĂŒcks und begleitet die Weiterentwicklung der Oldenburger Innenstadt.

Was im BaugeschÀft letztlich zÀhlt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.