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Gewerbebau

Berlin
Palais an den Ministergärten

Berlin, Deutschland / 07.2019 - 11.2022

Für die MUC Areal Bau GmbH realisierte die PORR Hochbau Region Ost als Generalunternehmerin das Projekt Palais an den Ministergärten in Berlin. Die PORR Spezialtiefbau GmbH verantwortete die Herstellung der Baugrube. Das Gebäude vereint Wohn- und Gewerbenutzungen innerhalb eines Solitärbaus im Berliner Regierungsviertel.

Blick über das Holocaust Mahnmal in Berlin; im Hintergrund das neue Stadtpalais B.Place; Links im Bild der Fernsehturm von Berlin; Passanten laufen durch das Denkmal
© PORR

Facts & Figures


Unternehmen

PORR GmbH & Co. KGaA, PORR Spezialtiefbau GmbH

Projektart

Gewerbebau, Wohnbau

Bauzeit

07.2019 - 11.2022

Auftraggeber
MUC Areal Bau GmbH

Wohn- und Gewerbegebäude im Berliner Regierungsviertel

Solitärbau mit Wohn- und Gewerbenutzung

Das Gebäude wurde als rund 30 m hoher Solitärbau mit sieben Vollgeschossen, einem Staffelgeschoss sowie zwei Untergeschossen errichtet. Im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss entstanden rund 6.300 m² Gewerbe- und Interaktionsflächen. Darüber hinaus wurden 134 Apartments und Penthäuser schlüsselfertig hergestellt.

Gewerbe- und Wohnflächen

Die Gewerbe- und Interaktionsflächen wurden als veredelter Rohbau übergeben. Die Apartments und Penthäuser bilden den Wohnanteil des Projekts und ergänzen die gewerblichen Nutzungen innerhalb des Gebäudes.

Tiefgarage mit 100 Stellplätzen

In den beiden Untergeschossen entstand eine Tiefgarage mit 100 Pkw-Stellplätzen. Die Tiefgarage ist Bestandteil der Erschließungs- und Infrastrukturflächen des Gebäudes.

Spezialtiefbau und Baugrube

Für die Baugrube wurde eine bis zu 9,5 m tiefe Baugrubenkonstruktion mit einlagig verankerten Ortbeton-Schlitzwänden hergestellt. Zur horizontalen Abdichtung war eine natürliche Mergelschicht vorgesehen. In Teilbereichen wurden ergänzend Dichtschotts sowie eine 600 m² große DSV-Sohle ausgeführt, um die Abdichtung der Baugrube zu unterstützen.

Umgang mit Bestandsstrukturen im Untergrund

Während der Tiefbauarbeiten wurden vorhandene Bunkerreste und weitere unterirdische Bauwerke freigelegt. Bereits bekannte Luftschutzbunkerreste wurden mittels überschnittener Großbohrungen mit einem Durchmesser von 880 mm entfernt. Ein weiterer während der Erdarbeiten entdeckter Luftschutzraum wurde nach denkmalfachlicher Begutachtung zurückgebaut. Bereiche außerhalb der Baugrube wurden anschließend mit Flüssigboden verfüllt.

Architektur und Fassaden

Der Entwurf stammt vom Büro Fuchshuber Architekten. Die Gebäudehülle wurde mit vorgehängten Natursteinfassaden ausgeführt. Das Bauwerk verbindet Wohn- und Gewerbenutzungen innerhalb eines Gebäudes mit öffentlichen und privaten Nutzungsbereichen.

Öffentlich zugängliche Bereiche

Zum Projekt gehört ein öffentlich zugänglicher Stadtbalkon. Ergänzend entstanden Gastronomieflächen sowie öffentliche Aufenthaltsbereiche im Umfeld des Gebäudes.

Grundlage für Wohnen, Gewerbe und öffentliche Nutzung

Mit dem Palais an den Ministergärten entstand ein Gebäude mit 134 Apartments und Penthäusern, 6.300 m² Gewerbe- und Interaktionsflächen, einer Tiefgarage mit 100 Stellplätzen sowie öffentlichen Aufenthaltsflächen. Das Projekt umfasst einen 30 m hohen Solitärbau mit sieben Vollgeschossen, Staffelgeschoss und zwei Untergeschossen.

Was im Baugeschäft letztlich zählt, sind erfolgreich umgesetzte Projekte. Davon hat die PORR viele.