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Ingenieurbau

Einhub der Grobbleche markiert wichtigen Baufortschritt an der Hochbrücke Horb

Horb, / Ingenieurbau

Auf der Baustelle der Hochbrücke Horb schreiten die Montagearbeiten sichtbar voran. Aktuell werden mit einem 700-Tonnen-Raupenkran Stahlbauteile mit Einzelgewichten von bis zu 95 Tonnen eingehoben. Der Einhub der Grobbleche stellt dabei einen zentralen Meilenstein dar und bringt das Brückenbauwerk seiner finalen Form einen entscheidenden Schritt näher.

Bild zeigt eine Brücke. Ein Kran bewegt ein Metallteil .
© PORR
95 Tonnen Stahl schweben über dem Neckartal.

Der eingesetzte Raupenkran gehört zu den Schlüsselgeräten der Baustelle. Mit einer maximalen Traglast von 700 Tonnen und einer Auslegerlänge von 153 Metern schafft er die technischen Voraussetzungen für die anspruchsvollen Hebevorgänge über dem Neckar.

Zwei rund 50 Meter lange Grobbleche wurden präzise eingehoben und passgenau positioniert. Jedes Bauteil wiegt etwa 95 Tonnen und erfordert höchste Präzision im Zusammenspiel aller Beteiligten. Danach werden insgesamt zwölf Querträger mit Einzelgewichten von jeweils rund zehn Tonnen montiert. Die Arbeiten erfolgen zunächst südlich der Achse 40.

Nach Abschluss dieses Bauabschnitts wurde der Raupenkran an einen neuen Standort verfahren. Von dort aus hebt er weitere Grobbleche mit einer Gesamtlänge von rund 65 Metern und einem kombinierten Gewicht von etwa 116 Tonnen ein.

Ein besonderer Höhepunkt ist der sogenannte Tandemhub. Dabei werden gemeinsam mit einem 700-Tonnen-Mobilkran zwei weitere Bleche synchron angehoben und eingepasst. Solche komplexen Hebevorgänge verdeutlichen die hohe technische Präzision und die eingespielte Zusammenarbeit der Projektbeteiligten.

Mit dem Abschluss der Kranarbeiten hat das Bauwerk erneut deutlich an seiner späteren Form gewonnen. Nach Abschluss der Einhubarbeiten wird der Raupenkran abgebaut. Parallel dazu können die Schal- und Bewehrungsarbeiten an den Überbauabschnitten begonnen werden.

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Sarah Render

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