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Spezialtiefbau

Erfolgreiche Übergabe beim Wärmespeicher Tiefstack in Hamburg

Hamburg , / Spezialtiefbau

Auf der Baustelle des Wärmespeichers im Energiepark Tiefstack ist Bewegung spürbar: Die Maschinen sind im Einsatz, das Bauprojekt nimmt immer weiter Form an und mittendrin erfolgt ein entscheidender Wechsel. Nach intensiven Wochen im Spezialtiefbau hat die PORR den „Staffelstab“ planmäßig an den Hochbau übergeben. Das Projekt entsteht im Auftrag der Hamburger Energiewerke GmbH und ist ein zentraler Baustein für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt.

Bauarbeiten auf einer großflächigen Baustelle in einem Industriegebiet: Im Vordergrund werden zahlreiche Bohrpfähle mit Maschinen und Bauarbeitern hergestellt; daneben stehen Container, Bagger und ein Bohrgerät. Im Hintergrund verlaufen ein Fluss mit Brücke, Industriehallen sowie mehrere Hochspannungsleitungen unter einem bewölkten Himmel.
© PORR
Insgesamt 59 Großbohrpfähle wurden in den Baugrund eingebracht.

Noch vor kurzer Zeit prägte ein Bohrgerät das Bild auf dem Kraftwerksgelände. Insgesamt 59 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 88 Zentimetern und einer Länge von rund 21 Metern wurden in den Baugrund eingebracht. Sie bilden zusammen mit weiteren Bohrpfählen die Grundlage für den über 50 Meter hohen Wärmespeicher. 

Die Arbeiten fanden aufgrund des hohen Grundwasserstands, beengter Platzverhältnisse und des laufenden Betriebs im Kraftwerksumfeld unter anspruchsvollen Bedingungen statt. Mit Verrohrung und Wasserauflast wurden die Bohrpfähle hergestellt und damit die nötige Stabilität für den Wärmespeicher geschaffen.

Heute zeigt sich die Baustelle in einer neuen Phase: Die Pfahlköpfe wurden freigelegt und werden derzeit gekappt; die Bewehrungsarbeiten laufen an. Mit der Betonage der Sohlplatte steht die nächste große Etappe unmittelbar bevor. Diese erfolgt in einem durchgehenden Einsatz über rund 16 Stunden und markiert einen weiteren sichtbaren Fortschritt auf der Baustelle.

Mit der Übergabe Ende April übernimmt nun das Team des PORR Hochbau Nord die nächsten Schritte. Direkt im Anschluss geht es mit der Herstellung der Fundamente weiter, bevor der Wärmespeicher selbst in die Höhe wächst. Parallel dazu entstehen nach und nach weitere Bauwerke wie der Treppenturm und das angrenzende Technikgebäude.

Die enge Verzahnung zwischen Spezialtiefbau und Hochbau zeigt sich dabei nicht nur organisatorisch, sondern ganz konkret auf der Baustelle: nahtlose Übergaben, abgestimmte Abläufe und mit dem gemeinsamen Ziel, den Baufortschritt zuverlässig voranzubringen.

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
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