Letzte Steifen fĂŒr die U5 eingebaut
Frankfurt, / Ingenieurbau
Die Erweiterung der U-Bahn-Linie U5 ins Frankfurter Europaviertel nimmt weiter Fahrt auf. Mit dem erfolgreichen Einbau der letzten von insgesamt 50 Steifen mit einer LĂ€nge bis zu 20 Metern wurde ein wichtiger Meilenstein geschafft. Die Arbeiten, die von Mitte Mai bis Mitte September andauerten, schlieĂen einen zentralen Bauabschnitt ab und schaffen die Grundlage fĂŒr die nĂ€chsten Projektschritte.
In 17 Metern Tiefe wurden die beiden BestandswÀnde geöffnet.
Erster Betonierabschnitt fĂŒr die Stationsdecke gegossen
Aktuell wird mit dem Block 2.1 der erste von insgesamt 16 Betonierabschnitten fĂŒr die Stationsdecke der neuen U-Bahn-Station GĂŒterplatz gegossen. Allein fĂŒr den Block 2.1 verbaut das Team des PORR Ingenieurbaus rund 360 Kubikmeter Beton â ein eindrucksvolles MaĂ, das die Dimension und KomplexitĂ€t des Projekts verdeutlicht. Die Station entsteht in offener Bauweise und wird kĂŒnftig die tiefste U-Bahn-Station in Frankfurt sein.
Technischer Durchbruch am Platz der Republik
Auch unter dem Platz der Republik, einem der verkehrsreichsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt, ist ein Durchbruch gelungen: In 17 Metern Tiefe wurden die beiden BestandswĂ€nde geöffnet, die bislang die neuen Tunnelröhren vom bestehenden U-Bahn-Tunnel am Hauptbahnhof trennten. Mit diesem prĂ€zisen Eingriff ist die Anbindung an die bestehende Infrastruktur gesichert, ein Beleg fĂŒr die hohe Ingenieurskunst hinter dem Projekt.
Nahtlose Anbindung an das Europaviertel
Die neue Stadtbahntrasse wird eine LĂ€nge von etwa 2.750 Metern haben und das Europaviertel, das auf dem GelĂ€nde des ehemaligen HauptgĂŒterbahnhofs entstanden ist, nahtlos an das bestehende U-Bahn-Netz anbinden. Bereits 2017 erhielt die Arge U5 Europaviertel von der SBEV â Stadtbahn Entwicklung und Verkehrsinfrastrukturprojekte Frankfurt GmbH den Auftrag fĂŒr den Bau des 1.160 Meter langen unterirdischen Abschnitts. Dieser umfasst neben der Anbindung an die bestehende U5 auch den Bau eines Notausstiegs sowie den Rohbau der Station GĂŒterplatz.