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Hochbau

Die Renaissance der Werkswohnungen – Ein Gewinn fĂŒr Unternehmen und Volkswirtschaft

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In Zeiten des akuten FachkrÀftemangels und steigender Wohnkosten erleben Werkswohnungen eine bemerkenswerte Renaissance. Diese wiederentdeckte Assetklasse bietet nicht nur Unternehmen, sondern auch der Volkswirtschaft erhebliche Vorteile.

Auf dem Bild sieht man das GebĂ€ude The Fizz im Hamburger Stresemannquartier in der Außenaussicht. Vor dem GebĂ€ude sieht man eine Terrasse mit Außenanlagen, StĂŒhlen und Sonnenschirmen.
© PORR
<p>Microapartments The Fizz – Stresemannquartier, Hamburg</p>

Werkswohnungen haben eine lange Tradition, die bis ins Zeitalter der Industrialisierung zurĂŒckreicht. Bereits im 19. Jahrhundert begannen Unternehmen wie Krupp und Siemens, Wohnraum fĂŒr ihre Mitarbeiter zu schaffen, um die wachsende Nachfrage nach ArbeitskrĂ€ften zu decken und diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Siedlungen boten nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern förderten auch ein starkes GemeinschaftsgefĂŒhl unter den Arbeitern.

Nutzen fĂŒr Unternehmen und Volkswirtschaft

Die Vorteile von „modernen“ Werkswohnungen sind vielfĂ€ltig. FĂŒr Unternehmen stellen sie ein effektives Instrument der Personalpolitik dar. Durch die Bereitstellung von Wohnraum in unmittelbarer NĂ€he zum Arbeitsplatz können Unternehmen ihre AttraktivitĂ€t als Arbeitgeber steigern und die Mitarbeiterbindung erhöhen. Dies fĂŒhrt zu einer höheren ProduktivitĂ€t und Arbeitszufriedenheit, da lange Pendelzeiten entfallen und die Work-Life-Balance verbessert wird.

Volkswirtschaftlich gesehen tragen Werkswohnungen zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes bei und bieten eine Lösung fĂŒr die Wohnungsnot in Ballungszentren. Sie fördern zudem die regionale Wirtschaft, indem sie den Bau neuer Wohnungen und die damit verbundenen ArbeitsplĂ€tze unterstĂŒtzen.

Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Werkswohnungen tragen zur nachhaltigen Stadtentwicklung bei, indem sie den FlĂ€chenverbrauch reduzieren und die Nutzung bestehender Infrastruktur optimieren. Durch die NĂ€he zum Arbeitsplatz wird der CO2-Ausstoß durch kĂŒrzere Pendelwege verringert. Zudem fördern sie die soziale Nachhaltigkeit, indem sie bezahlbaren Wohnraum schaffen und die LebensqualitĂ€t der Mitarbeiter verbessern.

Verbindung zwischen Werkswohnungen und Microapartments

Microapartments, speziell fĂŒr Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, entwickeln sich zunehmend zu einer neuen Assetklasse in der Kategorie Werkswohnungen und gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Diese modernen, kompakten Wohneinheiten bieten eine flexible und kostengĂŒnstige Wohnlösung, die sich ideal fĂŒr junge FachkrĂ€fte eignet. Gerade fĂŒr Menschen zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn ist es sehr schwer, geeigneten Wohnraum am neuen, meist unbekannten, Ort zum Berufsstart zu finden. Die Wiederentdeckung der Werkswohnungen und der Trend zu Microapartments ergĂ€nzen sich perfekt, da beide Konzepte darauf abzielen, bezahlbaren Wohnraum in der NĂ€he des Arbeitsplatzes zu schaffen.

Die Rolle der PORR

Die PORR spielt eine wichtige Rolle beim Bau moderner Werkswohnungen. Als TechnologiefĂŒhrerin im Bauwesen realisiert die PORR maßgeschneiderte Lösungen fĂŒr anspruchsvolle Bauprojekte. Ein herausragendes Beispiel ist das Projekt „The Fizz-Stresemannquartier“ in Hamburg, bei dem die PORR eine moderne Wohnanlage mit Microapartments errichtet hat. „The Fizz“ umfasst 777 Apartments, die speziell auf die BedĂŒrfnisse von BerufsanfĂ€ngern und Studierende  zugeschnitten sind. Neben dem Projekt „The Fizz-Stresemannquartier“ hat die PORR auch andere bedeutende Bauprojekte in der Assetklasse realisiert, wie das Projekt „Urban Living“ in Hamburg-Altona. Dieses umfasst 327 Apartments, GemeinschaftsrĂ€ume sowie KFZ- und RadstellplĂ€tze im Untergeschoss. Der Komplex richtet sich vor allem an Young Professionals und Interims Manager, die eine moderne und zentrale Wohnlösung suchen.

Die Wiederentdeckung der Werkswohnungen und Microapartments bietet sowohl Unternehmen als auch der Volkswirtschaft erhebliche Vorteile. Durch die Bereitstellung von Wohnraum in UnternehmensnĂ€he können FachkrĂ€fte gewonnen und langfristig gebunden werden. Die PORR zeigt mit Projekten wie dem „The Fizz“ und „Urban Living“ in Hamburg, wie moderne Baukonzepte in dieser Assetklasse erfolgreich umgesetzt werden und dabei einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.

FĂŒr RĂŒckfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de