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Ingenieurbau

Hochbrücke Horb schiebt sich Stück für Stück übers Neckartal

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Die Stahl- und Ingenieurbauteams der PORR sind in der Talmitte angelangt, in der bereits der zweite Pylonpfeiler der bis zu 90 Meter hohen Schrägseilbrücke bis zum ersten Querriegel fertiggestellt ist. Nach der Fertigstellung des ersten Überbauabschnitts im April 2024 erfolgen derzeit auf den Abschnitten 2 und 3 der Einbau der Stahl-Querträger, Bewehrungsarbeiten sowie der Einbau der Spannglieder. Parallel wird das dritte Vorschubgerüst aufgebaut.

Bild zeigt die Brücke von der Seite
© PORR
<p>Jeder Überbauabschnitt endet mit der Betonage der vorgefertigten Stahlbetonplatten, die als Grundlage für den späteren Fahrbahnaufbau dienen.</p>

Überbauabschnitte 2 und 3 gehen gut voran

Die Herstellung der Brücke erfolgt von Süden nach Norden. Der Brückenüberbau ist in 27 Betonierabschnitte aufgeteilt. In Abständen von rund 30 Metern werden Hilfsstützen errichtet. Sie tragen die verschiebbaren Längsträger der Vorschubgerüste, auf denen die Brückenlängsträger mit den stählernen Querträgern zusammengefügt werden. Jeder Überbauabschnitt endet mit dem Auflegen und der Betonage der vorgefertigten Stahlbetonplatten, die als Grundlage für den späteren Fahrbahnaufbau dienen. Anschließend wird das Traggerüst in Längsrichtung zur nächsten Hilfsstütze weiterverschoben und der Ablauf beginnt von Neuem.

BIM wird intensiv gelebt

Der PORR Ingenieurbau München trägt die Verantwortung für das Gesamtprojekt. Projektleiter Markus Jahn und der Bauleiter Johannes Niebling erklären die Rolle von Building Information Modeling (BIM) beim digitalen Planen und Bauen der neuen Neckartalbrücke: „BIM wird bei diesem Projekt intensiv gelebt, was auch stark vom Auftraggeber gefördert wird. So leitet sich die 2D-Ausführungsplanung aus einem vorher generierten 3D-Modell ab. Da der gesamte Bauprozess digital gesteuert und abgewickelt wird, läuft auch die Abrechnung modellbasiert. Mengen, Lieferscheine und auch Abnahmeprotokolle sind explizit mit dem entsprechenden Bauteil im Modell verknüpft. Nach der Errichtung wird ein As-Built-Modell als digitaler Zwilling der Brücke vorliegen, das den genauen Ist-Zustand abbildet.“

 

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:

Sarah Render

Unternehmenskommunikation / Deutschland
+49 89 71001-475
presse@porr.de